Gesundheit

Corona-Impfung ohne Termin: Teams in Osnabrücker Stadtteilen

In Osnabrück können sich Bürgerinnen und Bürger auch in der kommenden Woche ohne vorherige Anmeldung gegen das Coronavirus impfen lassen. Mobile Impfteams fahren mehrere Stadtteile an und bieten Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen an. Das Angebot richtet sich an alle Personen ab zwölf Jahren.

Impfung direkt im Stadtteil

Die mobilen Teams kommen direkt in die Wohnviertel. Das senkt die Hürde für viele Menschen. Wer keinen festen Hausarzt hat oder keinen Termin beim Impfzentrum bekommen konnte, findet so eine unkomplizierte Alternative. Eine Terminvereinbarung ist ausdrücklich nicht notwendig.

Möglich sind alle drei Impfstufen: Erstimpfung, Zweitimpfung und Booster. Das Angebot gilt damit auch für Personen, die ihre Impfserie bislang noch nicht abgeschlossen haben.

Landkreis baute Impfkapazitäten deutlich aus

Der Landkreis Osnabrück hatte seine mobilen Kapazitäten in früheren Phasen der Impfkampagne deutlich ausgebaut. Die Zahl der Teams stieg zeitweise von zwei auf bis zu neun. Damit sollte das Impftempo in der Region beschleunigt werden.

Parallel zu den mobilen Angeboten in der Stadt betrieb der Landkreis stationäre Impfteams an mehreren Standorten, darunter Bad Iburg, Bersenbrück und Melle. Diese Standorte stellten ihren Betrieb zum Ende des Jahres 2022 auf Anweisung des Landes Niedersachsen ein. Auch die mobilen Teams im Landkreis beendeten ihren Einsatz kurz vor Weihnachten 2022.

Versorgung mit Impfstoff weiterhin gesichert

Trotz des Endes der landkreisweiten Teams bleibt die Impfstoffversorgung in der Region Osnabrück gewährleistet. Niedergelassene Ärzte übernehmen die weitere Grundversorgung. Das Angebot der mobilen Teams in der Stadt Osnabrück ergänzt dieses Netz.

Koordination durch den Gesundheitsdienst

Verantwortlich für die Organisation der Impfangebote ist der Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück. Er koordiniert die Einsätze der Teams und stimmt die Standorte ab. Die genauen Standorte und Zeiten für die kommende Woche werden über die städtischen Kanäle bekanntgegeben.

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Der Gesundheitsdienst ist auch in andere regionale Gesundheitsprojekte eingebunden. Im Rahmen der Gesundheitsregion Osnabrück koordiniert er Arbeitsgruppen und Steuerungsrunden. Das Projekt wird unter anderem von der AOK Niedersachsen und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen gefördert.

Niedrigschwellig und flexibel

Das Konzept der mobilen Impfteams hat sich in Osnabrück bewährt. Die Teams erreichen Menschen, die stationäre Angebote nicht oder nur schwer nutzen können. Ältere Bürgerinnen und Bürger, Menschen ohne Auto oder Personen mit eingeschränkter Mobilität profitieren besonders von diesem Ansatz.

Ähnliche Erfahrungen machten andere Städte. In Rostock beispielsweise wurden vergleichbare mobile Aktionen in Einkaufszentren gut angenommen, sowohl von Einheimischen als auch von Touristen.

Fazit

Das mobile Impfangebot in Osnabrück bleibt ein praktischer Baustein der lokalen Gesundheitsversorgung. Wer noch keine vollständige Impfserie hat oder eine Auffrischung benötigt, findet in der kommenden Woche erneut eine einfache Möglichkeit dazu. Termin braucht niemand, nur die Bereitschaft, zum nächsten Standort zu kommen.

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