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VfL Osnabrück: Ticket-Zweitmarkt hat sich bewährt

Der VfL Osnabrück hat mit dem Ticket-Zweitmarkt ein Modell eingeführt, das Fans und Verein gleichermaßen nutzt. Seit dem Start im Februar 2024 hat sich die Plattform als feste Größe im Ticketing des Clubs etabliert. Wer ein Heimspiel nicht besuchen kann, gibt sein Ticket ab. Wer keines hat, kauft es dort zu einem fairen Preis.

Wie der Zweitmarkt funktioniert

Die Idee ist einfach. Dauerkarten-Inhaber und Ticketkäufer, die ein Spiel nicht besuchen können, stellen ihr Ticket auf einer offiziellen Plattform ein. Andere Fans können es dort kaufen. Der Preis ist gedeckelt: Käufer zahlen den regulären Ticketpreis zuzüglich einer Servicegebühr von zehn Prozent.

Das Verfahren ist unkompliziert. Alles läuft digital über den offiziellen Kanal des Vereins. Schwarzmarkt-Angebote über Drittanbieter oder soziale Netzwerke werden dadurch unattraktiver. Der Verein hat von Anfang an klar kommuniziert: Wer Tickets zu weit überhöhten Preisen weiterverkauft, handelt nicht im Sinne der Fangemeinschaft.

Erster Einsatz beim Spiel gegen Hannover 96

Erstmals stand der Zweitmarkt beim Heimspiel gegen Hannover 96 zur Verfügung. Das Spiel fiel auf einen Brückentag, viele Fans hatten kurzfristig andere Pläne. Genau für solche Situationen ist das System gedacht. Wer absagen muss, verliert nicht den vollen Betrag. Wer spontan kommen will, bekommt eine legale Chance auf ein Ticket.

Vorteil für alle Seiten

Der Zweitmarkt löst ein altes Problem im Fußball. Ausverkaufte Spiele bedeuteten früher: Wer kein Ticket hatte, hatte Pech. Oder er zahlte überteuerte Preise an dubiose Anbieter. Beides ist nun seltener der Fall.

Für den Verein hat das Modell noch einen weiteren Vorteil. Ein ausverkauftes Stadion bleibt auch dann voll, wenn Dauerkarten-Inhaber nicht erscheinen. Die Stimmung leidet nicht unter leeren Plätzen. Und der Club kann sicherstellen, dass Tickets nur an Personen gehen, die im System registriert sind.

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Schutz vor Abzocke

Gerade bei stark nachgefragten Spielen war der Schwarzmarkt früher ein echtes Problem. Fans ohne Ticket wurden von privaten Verkäufern teils deutlich abgezockt. Der offizielle Zweitmarkt setzt dem klare Grenzen. Die Preisbindung schützt Käufer. Die Abwicklung über die vereinseigene Plattform schafft Sicherheit auf beiden Seiten.

Nutzung wächst

Seit dem Start im Februar 2024 wird die Plattform regelmäßig genutzt. Der Verein hat bestätigt, dass sich das Instrument bewährt hat. Konkrete Nutzerzahlen hat der VfL Osnabrück nicht öffentlich kommuniziert. Klar ist aber: Das Angebot wird von der Fangemeinschaft angenommen.

Fazit

Der Ticket-Zweitmarkt des VfL Osnabrück ist ein pragmatisches Modell. Er schützt Fans vor überhöhten Preisen, hält das Stadion voll und schafft mehr Gerechtigkeit beim Ticketkauf. Nach gut einem Jahr Betrieb hat sich die Plattform im Alltag des Vereins fest verankert. Andere Clubs könnten sich daran orientieren.

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