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VfL Osnabrück steigt auf: Stadt feiert lila-weißen Triumph

Der VfL Osnabrück hat den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga perfekt gemacht. Rund 2.000 Fans strömten auf den Marktplatz vor dem Rathaus. Die Mannschaft feierte gemeinsam mit dem Anhang auf der Rathaustreppe. Ein Bild, das Osnabrücker Fußballfans bereits kennen.

Aufstieg auf der Couch und auf der Straße

Lange Zeit deutete alles auf einen sogenannten Sofa-Aufstieg hin. Das bedeutet: Der VfL wäre durch Ergebnisse der Konkurrenz aufgestiegen, ohne selbst zu spielen. Vor dem Fernseher wollten auch die Spieler des VfL den möglichen Aufstieg verfolgen.

Die Fans ließen sich davon nicht aufhalten. Sie versammelten sich zum Public Viewing in der Innenstadt. Rund um den Neumarkt und in der Altstadt bildeten sich Gruppen feiernder Anhänger. Die Polizei hatte sich auf dieses Szenario vorbereitet.

Tausende auf dem Marktplatz

Als der Aufstieg feststand, zog es die Fans in die Innenstadt. Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus versammelten sich rund 2.000 Menschen. Die Stimmung war ausgelassen. Sprechchöre forderten die Mannschaft auf, sich auf der Rathaustreppe zu zeigen.

4.500 Fans begleiteten die Feierlichkeiten rund um das Rathaus. Die Mannschaft ließ sich feiern. Trainer und Spieler dankten dem Anhang für die Unterstützung in der Saison.

Maiwoche als Rahmen für die Aufstiegsparty

Die Osnabrücker Maiwoche bildete die Kulisse für die Feierlichkeiten. Das Volksfest läuft parallel zu den entscheidenden Saisonspielen. Eine bessere Bühne hätte der VfL kaum wählen können.

Coach Tobias Schultz hatte vor dem letzten Schritt die Marschroute klar vorgegeben. Sein Team sollte auf Sieg spielen und die drei Punkte zuhause behalten. Diese Haltung prägte die gesamte Rückrunde.

Konkurrenz musste patzen

Für den vorzeitigen Aufstieg musste die direkte Konkurrenz Punkte lassen. Die Lila-Weißen beobachteten die anderen Partien genau. Am Ende reichte die Konstellation für den Sprung in die zweithöchste deutsche Spielklasse.

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Der SC Verl war zuletzt noch als möglicher Stolperstein gehandelt worden. In der Hinrunde hatten die Ostwestfalen dem VfL eine Niederlage zugefügt. Doch am Ende setzte sich Osnabrück durch.

Rückkehr in die 2. Bundesliga

Für den VfL Osnabrück ist der Aufstieg eine Rückkehr auf bekanntes Terrain. Der Verein hatte zuletzt in der 2. Bundesliga gespielt und kennt das Niveau. Die Planung für die neue Saison kann nun beginnen.

Der Klub blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Das VfL Bündnis aus Museum, Fanprojekt, der Ultragruppe Violet Crew und der Vereinsfanabteilung erhielt 2019 den Julius-Hirsch-Preis des DFB. Ausgezeichnet wurde die Gruppe für ihre Erinnerungsarbeit an Felix Löwenstein, ein jüdisches Mitglied des Vereins, das 1945 im Lager Sandbostel ums Leben kam.

Fazit: Osnabrück ist zurück

Der VfL Osnabrück hat eine starke Saison in der 3. Liga gespielt und sich den Aufstieg verdient. Die Feierlichkeiten in der Innenstadt zeigten, wie sehr der Verein in der Stadt verwurzelt ist. Jetzt beginnt die Vorbereitung auf die 2. Bundesliga. Osnabrück freut sich auf höherklassigen Fußball.

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