TuRa Marienhafe verabschiedet Trainer Näckel mit einem Sieg

Ein letztes Spiel, ein letzter Sieg: Die Handballer von TuRa Marienhafe haben ihrem scheidenden Trainer Klaus Näckel einen gelungenen Abschied bereitet. Nach einer zuvor deutlichen 27:33-Niederlage holte das Team noch einmal das Beste heraus. Der Sieg kam zur richtigen Zeit.
Näckel prägte TuRa Marienhafe über Jahre
Klaus Näckel hat den Handballclub aus dem ostfriesischen Marienhafe nachhaltig geprägt. Unter seiner Führung erlebte TuRa sportlich starke Phasen. In der Saison 2023/24 führte er die Mannschaft als Tabellenführer durch die Liga. Der Auftakt jener Spielzeit verlief nahezu makellos.
Fünf Siege in Folge zum Saisonstart, darunter drei Auswärtserfolge: Näckel sprach damals von einem perfekten Saisonbeginn. Auch im Derby gegen die lokale HSG setzte sich TuRa durch. Das 31:25 zeigte, dass die Mannschaft unter Näckel Substanz hatte.
Zuletzt sicherte TuRa Marienhafe den Klassenerhalt. Das war das erklärte Saisonziel. Näckel selbst hatte nach einer schwachen ersten Halbzeit in der Kabine klar angesprochen, wo die Fehler lagen. Die Reaktion der Mannschaft stimmte ihn zufrieden.
Abschied nach einem schwankenden Saisonende
Das letzte Kapitel verlief nicht ohne Höhen und Tiefen. Eine Niederlage mit 27:33 hatte dem Team kurz vor dem Abschied noch zugesetzt. Doch danach folgte die Reaktion. Die Spieler holten für ihren Trainer noch einmal alles heraus.
Der abschließende Sieg hatte symbolischen Charakter. Die Mannschaft wollte Näckel einen würdigen Abgang ermöglichen. Das ist ihr gelungen.
Näckels Anspruch: Immer weiter verbessern
Näckel hatte stets hohe Ansprüche an seine Mannschaft. Konkurrenzfähig bleiben bedeutete für ihn: Arbeit in allen Bereichen. Er betonte, dass die Spieler sich steigern müssten, um mithalten zu können. Diese Haltung prägte seine Zeit in Marienhafe.
Emotional war Näckel an der Seitenlinie stets präsent. Wer ihn beim Spiel erlebte, sah einen Trainer, der mitfieberte und antrieb. Seine Leidenschaft für den Handball war unverkennbar.
Was kommt nach Näckel?
Wie es bei TuRa Marienhafe nach dem Abgang von Näckel weitergeht, ist offen. Der Verein steht vor der Aufgabe, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Die sportliche Basis, die Näckel hinterlässt, ist solide.
Der Klassenerhalt ist gesichert. Die Mannschaft hat Erfahrung gesammelt. Auf diesem Fundament lässt sich aufbauen. Wer künftig an der Seitenlinie steht, übernimmt ein Team mit Charakter.
Fazit
Klaus Näckel verlässt TuRa Marienhafe mit einem guten Gefühl. Der abschließende Sieg war mehr als nur ein Ergebnis. Er war ein Zeichen des Respekts von Spielern gegenüber ihrem Trainer. Marienhafe verliert mit Näckel eine prägende Figur des Vereinshandballs.



