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Tag des offenen Hofes: Fünf Betriebe rund um Osnabrück öffnen ihre Tore

Fünf Betriebe rund um Osnabrück öffnen beim Tag des offenen Hofes ihre Stalltüren und Scheunen. Besucher können Landwirtschaft direkt vor Ort erleben: von der Schweinemast mit moderner Tierhaltung bis hin zu jahrhundertealten Familienbetrieben mit Zukunftsstrategie.

Startpunkt in Dratum-Ausbergen: 1.100 Schweine im Aktivstall

Den Auftakt der Hofbesichtigungen machen die Familien Bolte und Wesseler in Dratum-Ausbergen. Auf ihrem Betrieb leben 1.100 Schweine im sogenannten Aktivstallkonzept. Das entspricht der Haltungsformstufe 4, der höchsten Stufe im deutschen Haltungskennzeichnungssystem.

Die Tiere haben mehr Platz, Beschäftigung und Auslauf als in konventionellen Ställen. Die Betreiberfamilien erklären ihren Besuchern, wie Tierhaltung und Ackerbau auf dem Hof in geschlossenen Kreisläufen funktionieren. Gülle wird als Dünger auf den eigenen Feldern eingesetzt. Futtergetreide kommt von den betriebseigenen Äckern.

Tradition und Moderne: Hof Voß in Osnabrück-Gretesch

Landwirt Voß bewirtschaftet seinen Betrieb im Osnabrücker Stadtteil Gretesch. Der Hof blickt auf eine rund 700-jährige Geschichte zurück. Heute umfasst er 80 Hektar Ackerbau sowie Schweinemast.

Der Betrieb liegt im sogenannten Grünen Finger, einem der stadtnahen Grünzüge Osnabrücks. Voß erklärt Besuchern, wie moderner Pflanzenbau und Klimaschutz zusammenpassen. Bodenschonende Bearbeitung und der Einsatz digitaler Technik spielen dabei eine Rolle.

Landwirtschaft zum Anfassen: Technik, Tiere und Einblicke

Ein besonderes Merkmal der diesjährigen Veranstaltung ist der Blick auf die Agrartechnik. Große Maschinen, Traktoren und Erntegeräte stehen für Besucher bereit. Kinder und Erwachsene können die Technik aus der Nähe besichtigen.

Neben der Schweinemast sind auch Geflügelbetriebe vertreten. Hühner auf der Weide und in verschiedenen Haltungsformen zeigen, wie unterschiedlich Tierhaltung in der Region organisiert sein kann.

Jeder der fünf beteiligten Höfe setzt eigene Schwerpunkte. Gemeinsam ist ihnen das Ziel: Sie wollen zeigen, wie Lebensmittel in der Region erzeugt werden. Der direkte Kontakt zwischen Landwirten und Verbrauchern steht dabei im Mittelpunkt.

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Tag des offenen Hofes als landesweites Format

Der Tag des offenen Hofes ist eine niedersächsische Initiative des Landvolks. Er findet in regelmäßigen Abständen statt. Betriebe aus allen Regionen des Landes beteiligen sich. Ziel ist es, Transparenz über die Lebensmittelerzeugung zu schaffen.

Ähnliche Formate gibt es bundesweit. In Brandenburg öffneten zuletzt 267 Betriebe ihre Höfe für Besucher. In Mecklenburg-Vorpommern beteiligten sich 62 Bio-Betriebe an einer Landpartie. Das Interesse der Bevölkerung an solchen Veranstaltungen ist hoch.

Im Osnabrücker Raum bietet die Veranstaltung eine besondere Gelegenheit. Die Region zählt zu den landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten Niedersachsens. Schweinehaltung, Ackerbau und Milchwirtschaft prägen das Bild der Landschaft.

Eintritt frei, Programm für alle Altersgruppen

Die Hofbesichtigungen sind in der Regel kostenlos. Familien mit Kindern sind ausdrücklich willkommen. Auf vielen Höfen gibt es Mitmachaktionen, Führungen und regionale Produkte zu probieren.

Wer mehrere Betriebe besuchen möchte, kann die Höfe als Route abfahren. Die Startpunkte sind ausgeschildert. Parkplätze stehen auf den Hofgeländen zur Verfügung.

Fazit

Der Tag des offenen Hofes rund um Osnabrück ist eine gute Möglichkeit, landwirtschaftliche Realität kennenzulernen. Fünf Betriebe zeigen, wie unterschiedlich und gleichzeitig wie durchdacht moderne Landwirtschaft in der Region funktioniert. Wer wissen will, woher sein Fleisch, sein Getreide oder seine Eier kommen, findet hier konkrete Antworten direkt vor Ort.

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