Stadtteilfest im Rosenplatzquartier: Josiane Kober hält Lichter am Leuchten
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Im Rosenplatzquartier in Osnabrück leuchten am Samstag wieder Höfe, Gassen und Hinterhöfe. Das Stadtteilfest „Lichter in den Höfen“ findet statt. Ohne Josiane Kober gäbe es dieses Fest nicht. Sie koordiniert die Veranstaltung und hält das Netzwerk im Quartier zusammen.
Ein Fest, das ein Viertel verbindet
Das Rosenplatzquartier liegt im Norden der Osnabrücker Innenstadt. Der namensgebende Rosenplatz gibt dem Viertel seit Generationen seine Identität. Genau hier findet das Stadtteilfest „Lichter in den Höfen“ statt.
Das Fest lebt von der Idee, private Höfe und Außenbereiche für die Öffentlichkeit zu öffnen. Licht, Musik und Begegnung stehen im Mittelpunkt. Anwohnerinnen und Anwohner werden zu Gastgebern. Das Quartier verwandelt sich für einen Abend in ein gemeinsames Wohnzimmer.
Das Konzept ist simpel. Wer im Viertel wohnt, kennt seine Nachbarn oft nicht. Ein Fest wie dieses ändert das. Türen gehen auf, Gespräche entstehen, Gemeinschaft wächst.
Josiane Kober: Die Frau im Hintergrund
Josiane Kober koordiniert das Fest. Ohne ihr Engagement würde es nicht stattfinden. Sie organisiert, vernetzt und motiviert die Beteiligten im Quartier.
Solche Stadtteilfeste entstehen nicht von allein. Sie brauchen Menschen, die anrufen, nachfragen und die Details im Blick behalten. Kober übernimmt genau diese Aufgabe. Sie kennt das Viertel und seine Bewohner.
Stadtteilarbeit dieser Art ist selten glamourös. Sie ist kleinteilig und zeitaufwendig. Der Erfolg eines Festes wie „Lichter in den Höfen“ hängt davon ab, dass jemand diese Arbeit konsequent erledigt.
Herbstwochenende mit vielen Veranstaltungen
Das Fest im Rosenplatzquartier ist nicht die einzige Veranstaltung in der Region an diesem Wochenende. In Oesede und Bramsche findet die Herbstkirmes statt. In Melle spielen Bands bei den „Herbst-Tönen“. In Bad Laer öffnet der Leinewebermarkt seine Stände.
Viele dieser Veranstaltungen wären ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich.
Licht als Symbol für Gemeinschaft
Der Name des Festes ist Programm. Lichter erhellen Höfe, die sonst im Dunkeln liegen. Ein beleuchteter Hinterhof wirkt einladend. Genau das ist die Absicht hinter „Lichter in den Höfen“.
Die Höfe im Rosenplatzquartier werden sorgfältig gestaltet. Lichtinstallationen, Kerzen und Laternen bestimmen das Bild. Das Ergebnis ist eine ungewöhnliche Kulisse mitten in der Stadt.
Stadtteilkultur braucht Gesichter
„Lichter in den Höfen“ zeigt, wie Nachbarschaft funktionieren kann. Voraussetzung ist, dass jemand die Initiative ergreift.
Josiane Kober ist diese Person im Rosenplatzquartier. Ohne solche Koordinatorinnen und Koordinatoren bleibt Stadtteilkultur ein Versprechen ohne Inhalt.



