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Sonnensturm beschert Osnabrück Polarlicht-Chance in der Nacht

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Ein Sonnensturm sorgt derzeit für erhöhte Polarlicht-Aktivität über Norddeutschland. Auch über Osnabrück und dem Umland besteht in der Nacht zu Samstag eine reale Chance, das seltene Naturschauspiel zu beobachten. Voraussetzung ist ein wolkenfreier Himmel.

Erhöhte Sonnenaktivität als Auslöser

Polarlichter entstehen, wenn die Sonne besonders aktiv ist. Bei sogenannten Sonneneruptionen schleudert sie hochenergetische Teilchen in den Weltraum. Treffen diese auf das Magnetfeld der Erde, leuchten sie in der Atmosphäre auf. Normalerweise ist dieses Phänomen vor allem in Skandinavien oder Kanada zu sehen.

Doch bei starken Sonnenstürmen reicht der Effekt weit nach Süden. Dann sind Polarlichter auch in Norddeutschland sichtbar, manchmal sogar noch weiter im Landesinneren. Die Region Osnabrück liegt dabei geografisch günstig.

Das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum verfolgt solche Ereignisse kontinuierlich. Auch die US-Wetterbehörde NOAA veröffentlicht regelmäßig aktualisierte Karten zur Polarlicht-Wahrscheinlichkeit. Ein Blick auf diese Karten lohnt sich kurz vor Einbruch der Dunkelheit.

Wolken als größtes Hindernis

Die Aktivität der Sonne allein reicht nicht aus. Entscheidend ist die Wolkendecke über der Region. Zieht sich der Himmel zu, bleibt das Schauspiel unsichtbar. Laut Wetterberichten kann es in der Nacht vereinzelte Wolken geben, die den Blick erschweren.

Wer die Polarlichter fotografieren möchte, hat einen Vorteil: Smartphone-Kameras erfassen das farbige Leuchten oft besser als das bloße Auge. Grüne und violette Schleier, die dem Menschen kaum auffallen, erscheinen auf Fotos deutlich kräftiger.

Beste Beobachtungsbedingungen im Winter

Der Winter bietet besonders gute Voraussetzungen für Polarlicht-Sichtungen in Norddeutschland. Die Nächte sind länger. Das Beobachtungsfenster ist damit deutlich größer als im Sommer.

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Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte einen Ort außerhalb der Stadt aufsuchen. Lichtverschmutzung in städtischen Gebieten mindert die Sichtbarkeit erheblich. Offene Felder oder Anhöhen südlich von Osnabrück bieten einen freien Blick nach Norden, in die Richtung, in der Polarlichter am häufigsten erscheinen.

Wann genau hinschauen?

Polarlichter zeigen sich vor allem in den Stunden nach Mitternacht. Doch auch in der ersten Nachthälfte sind Sichtungen möglich. Experten empfehlen, die Karten der US-Wetterbehörde kurz nach Sonnenuntergang noch einmal zu prüfen. Die Vorhersagen werden laufend aktualisiert und geben Aufschluss darüber, wie stark der Sonnensturm noch aktiv ist.

Das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum hatte zuletzt darauf hingewiesen, dass Sonnenstürme in ihrer Intensität schwer vorherzusagen sind. Eine Chance von 50 zu 50 auf ein schwächeres oder gar kein Polarlicht sei bei nachlassender Aktivität realistisch.

Region Osnabrück kennt das Phänomen bereits

Für viele Osnabrücker ist es nicht das erste Mal. Im Mai 2024 sorgten außergewöhnlich starke Sonnenstürme für intensive Polarlichter über der Region. Damals waren grüne und rote Lichter selbst in der Stadt mit bloßem Auge zu erkennen. Solche Ereignisse sind selten, aber nicht einmalig.

Die aktuelle Phase erhöhter Sonnenaktivität macht weitere Sichtungen wahrscheinlicher als in ruhigeren Jahren. Wer das Schauspiel bislang verpasst hat, bekommt möglicherweise erneut eine Gelegenheit.

Fazit

Die Chancen auf Polarlichter über Osnabrück sind in dieser Nacht real. Wer wach bleibt und einen wolkenfreien Himmel vorfindet, sollte einen dunklen Beobachtungsplatz außerhalb der Stadt aufsuchen und den Blick nach Norden richten. Die Kamera des Smartphones bereithalten lohnt sich auf jeden Fall.

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