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Schwimmen in Osnabrück: Familienpreise verdoppelt seit Jahren

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Schwimmen in Osnabrück wird teurer. Zum 1. Februar 2025 erhöhen die Stadtwerke Osnabrück die Eintrittspreise in ihren Bädern. Im Schnitt steigen die Tarife um etwa fünf Prozent. Besonders Familien spüren die Folgen: Über mehrere Jahre betrachtet haben sich die Preise für Familientickets fast verdoppelt.

Konkrete Zahlen: Was Familien ab Februar zahlen

Eine vierköpfige Familie, die länger als vier Stunden im Nettebad verbringt, zahlt ab Februar 29,40 Euro. Bisher waren es 25,80 Euro. Das sind 3,60 Euro mehr pro Besuch. Die Steigerung beträgt knapp 14 Prozent.

Wer einen ganzen Tag in der Nettebad-Erlebniswelt verbringen möchte, zahlt mit der Familie inzwischen über 50 Euro. Noch vor einigen Jahren war dieser Wert deutlich niedriger. Die Preise sind in den vergangenen Jahren schrittweise angehoben worden.

Im Schinkelbad sieht die Lage etwas anders aus. Laut den Stadtwerken profitieren Familien dort von vergleichsweise moderaten Tarifen. Konkrete Einzelpreise für das Schinkelbad wurden noch nicht vollständig veröffentlicht.

Stadtwerke nennen Energiekosten und Löhne als Grund

Die Stadtwerke Osnabrück begründen die Erhöhung mit gestiegenen Betriebskosten. Hauptfaktoren seien die weiterhin hohen Energiepreise und gestiegene Lohnkosten. Das Unternehmen betont, dass es sich um eine branchenweite Entwicklung handele.

Schwimmbäder verbrauchen große Mengen Energie. Heizung, Beleuchtung und Wasseraufbereitung treiben die Kosten in die Höhe. Diese Ausgaben geben die Stadtwerke zumindest teilweise an die Besucher weiter.

Bereits zum 1. Januar 2024 hatte es eine Preiserhöhung gegeben. Damals stiegen die Tarife je nach Bad zwischen vier und sechs Prozent. Die Nettebad-Erlebniswelt, das Cabriosol und die Loma-Sauna waren damals mit sechs Prozent dabei.

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Langfristiger Blick: Fast hundert Prozent mehr für Familien

Wer die Preisentwicklung über mehrere Jahre verfolgt, stellt fest: Familienpreise im Nettebad sind stark gestiegen. Statistiken zeigen, dass sich die Kosten für Familien seit einigen Jahren nahezu verdoppelt haben.

Dabei verliefen die Erhöhungen meist in kleinen Schritten. Jedes Jahr gab es ein Plus von vier bis sieben Prozent. In der Summe ergibt das eine erhebliche Belastung für Haushalte mit Kindern.

Kritik an dieser Entwicklung kommt immer wieder aus der Politik. Bereits 2016 hatten Politiker moniert, dass vor allem Schüler und Menschen mit Behinderung von den Preissteigerungen bei ermäßigten Tarifen besonders hart getroffen werden. Damals stiegen die ermäßigten Preise im Nettebad um knapp 18,5 Prozent, im Moskaubad sogar um über 28 Prozent beim Sommertarif.

Nettebad, Schinkelbad, Moskaubad: Alle Bäder betroffen

Die Preisanpassung gilt für alle städtischen Bäder. Das Nettebad als größtes Erlebnisbad ist besonders im Fokus. Aber auch das Schinkelbad und das Moskaubad sind betroffen.

Das Nettebad befindet sich derzeit in einem Umbau. Bauarbeiten laufen rund um das Gelände an der Vehrter Landstraße. Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen, der zweite läuft. Die Erreichbarkeit aus Richtung Hansastraße ist seit dem 22. September wieder gewährleistet.

Fazit: Trend setzt sich fort

Die Preiserhöhung ab Februar 2025 reiht sich in eine lange Serie von Tarifanpassungen ein. Für Familien mit mehreren Kindern wird ein Schwimmbadbesuch in Osnabrück zur echten Budgetfrage. Die Stadtwerke verweisen auf steigende Kosten. Günstigere Alternativen oder Abonnements können die Belastung zumindest etwas abfedern. Wer regelmäßig schwimmt, sollte die neuen Tarife genau prüfen.

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