Saisonauftakt misslingt: VfL Osnabrück verliert 3:4 in Heidenheim
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Der VfL Osnabrück ist mit einer Niederlage in die neue Zweitliga-Saison gestartet. Der Aufsteiger unterlag am Samstag dem 1. FC Heidenheim in der Voith-Arena mit 3:4. Das Endresultat fiel knapper aus, als es zwischenzeitlich schien. Osnabrück kämpfte sich zweimal zurück, verlor am Ende aber verdient.
Turbulente erste Halbzeit mit vier Toren
Heidenheim, als Absteiger aus der Bundesliga klarer Favorit, übernahm früh das Kommando. Die Gastgeber gingen in Führung und zwangen den VfL zur Aufholjagd. Osnabrück glich aus, Heidenheim traf erneut. Zur Halbzeit stand es 3:2 für die Hausherren.
Die Lila-Weißen zeigten trotz des Rückstands eine mutige Leistung und verließen die Kabine mit realistischen Chancen auf die Wende.
Osnabrück gleicht aus, kassiert aber späten Treffer
In der zweiten Halbzeit kamen die Osnabrücker zurück und glichen erneut aus. Kurz nach einem Doppelwechsel beim VfL traf Heidenheim zum 4:2. Das war die Vorentscheidung.
Osnabrück verkürzte noch auf 3:4, mehr war nicht drin. Der Sieg der Heidenheimer war verdient.
Neuzugänge im Einsatz
Beim VfL kamen im Laufe der Partie mehrere Neuzugänge zum Einsatz. Unter anderem wechselte Leon Opitz für Patrick Kammerbauer ein. Beide Spieler gehören zu den neuen Gesichtern im Kader der Osnabrücker.
Historische Bilanz zwischen beiden Clubs
Das Duell zwischen Heidenheim und Osnabrück hat eine überschaubare Geschichte. In den zurückliegenden zwölf direkten Begegnungen in der 2. Bundesliga und der 3. Liga hält Heidenheim mit fünf Siegen die Nase vorn. Osnabrück gewann viermal, drei Partien endeten unentschieden. Das Torverhältnis lautet 17:15 zugunsten der Heidenheimer.
Die durchschnittliche Torausbeute pro Spiel in dieser Paarung liegt bei 2,6 Treffern. Das Spiel vom Samstag übertraf diesen Wert deutlich: Sieben Tore fielen in 90 Minuten.
Couragierter Auftritt reicht nicht
Zweimal lag der VfL hinten und kämpfte sich jeweils zurück. Am Ende fehlte die Stabilität in der Defensive. Vier Gegentore gegen einen Bundesliga-Absteiger sind zu viele. Wenn der erste Punktgewinn gelingen soll, muss Osnabrück hinten kompakter stehen.



