Public Viewing bis nach Mitternacht: WM-Orte in Osnabrück
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Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Das bedeutet für Fans in Deutschland: viele Spiele nach Mitternacht. 53 der insgesamt 104 Partien werden in der deutschen Nacht angepfiffen. Auch in Osnabrück stellt das Veranstalter und Fans vor besondere Herausforderungen.
Drei Anlaufpunkte in Osnabrück
Wer die WM-Spiele nicht alleine zu Hause verfolgen will, hat in Osnabrück mehrere Möglichkeiten. Im Ledenhof entsteht eine Fanarena. Dort werden alle Deutschland-Spiele gezeigt. Organisiert wird das Public Viewing von Daniel Rynio, Matthias Wellbrock und Christian Schäfer.
Ein weiterer Treffpunkt ist das Nettetal. Auch der Hasebeach lädt zum gemeinsamen Schauen ein. Damit haben Fußballfans in der Stadt drei feste Anlaufpunkte für die WM-Wochen.
Zeitverschiebung macht Planung schwierig
Die Zeitverschiebung zu den Austragungsorten beträgt je nach Standort zwischen sechs und neun Stunden. Spiele, die am Nachmittag in Nordamerika beginnen, laufen in Deutschland oft erst nach Mitternacht. Bis zu sechs Partien finden während der Gruppenphase pro Tag statt.
ARD, ZDF und Magenta TV übertragen die Spiele live. Nicht jede Begegnung läuft im Free-TV. Wer bestimmte Spiele sehen will, braucht möglicherweise ein kostenpflichtiges Abonnement.
Scholle diesmal ohne Dudelsack
Während der Europameisterschaft 2024 war die Scholle in Osnabrück ein beliebter Treffpunkt für internationale Fans. Damals sorgte unter anderem ein Dudelsack für Stimmung. Bei der WM 2026 wird die Scholle zumindest in der Gruppenphase kein Public Viewing anbieten.
Das zeigt: Nicht alle Osnabrücker Lokale und Veranstaltungsorte ziehen mit. Der nächtliche Spielbeginn macht eine Planung aufwendiger. Für Betreiber lohnt sich der Aufwand nicht immer.
Nachtschicht für eingefleischte Fans
Wer kein Spiel verpassen will, muss Opfer bringen. Selbst Deutschland-Spiele könnten zu ungünstigen Zeiten stattfinden. Die genauen Anstoßzeiten der DFB-Elf stehen nach der Auslosung fest. Fans sollten frühzeitig prüfen, wann ihre Partien beginnen.
Für internationale Fans aus Ländern außerhalb Europas kann die Zeitverschiebung günstiger ausfallen. Gerade in einer Stadt wie Osnabrück mit einer vielfältigen Bevölkerung könnten viele Menschen Spiele ihrer Heimatländer zu europäisch freundlicheren Zeiten verfolgen.
Fazit
Osnabrück ist auf die WM 2026 vorbereitet. Mit der Fanarena auf dem Ledenhof, dem Nettetal und dem Hasebeach gibt es konkrete Anlaufpunkte. Die späten Anstoßzeiten bleiben eine Herausforderung. Wer die WM in Gemeinschaft erleben will, muss manchmal tief in die Nacht planen.



