OPG rüstet vier weitere Parkplätze auf digitales System um
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Wer in Osnabrück parkt, braucht bald an noch mehr Standorten weder Kleingeld noch ein Papierticket. Die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) baut ihr digitales Bezahlsystem auf vier weitere Standorte aus. Drei Parkhäuser in Osnabrück und ein Parkplatz in Bad Rothenfelde werden in den kommenden Wochen umgerüstet.
Pilotprojekt an der Dominikanerkirche als Vorbild
Den Anfang machte der Parkplatz an der Dominikanerkirche. Nach sechs Monaten Bauzeit öffnete er am 1. Dezember mit komplett neuem System. Kein Ticket, kein Bargeld: Wer dort parkt, zahlt ausschließlich digital. Das Modell gilt als Blaupause für die weiteren Standorte.
OPG-Geschäftsführer Wigand Maethner setzt auf eine schrittweise Umstellung des gesamten Parkstättennetzes. Das Ziel ist klar: alle OPG-Standorte sollen langfristig ohne Bargeld und Papierschein auskommen.
Bargeldloses Bezahlen bereits seit 2024 möglich
An den drei betroffenen Osnabrücker Parkhäusern ist das bargeldlose Bezahlen per Karte oder Smartphone bereits seit 2024 möglich. Die jetzt geplante Umrüstung geht einen Schritt weiter. Das System wird vollständig auf ticket- und bargeldlosen Betrieb umgestellt.
Wer per Karte oder Smartphone zahlt, profitiert dabei von einem vergünstigten Tarif. Diesen ermäßigten Bargeldlos-Tarif hatte die OPG bereits zum 1. Juli 2024 eingeführt. Er gilt an den eigens umgerüsteten Kassenautomaten.
Auch Bad Rothenfelde wird umgerüstet
Neben den städtischen Standorten in Osnabrück ist auch Bad Rothenfelde Teil der Erweiterung. Welcher Parkplatz dort konkret betroffen ist, hat die OPG bisher nicht im Detail kommuniziert. Die Umrüstung soll aber in denselben Wochen erfolgen wie die Maßnahmen in Osnabrück.
Die Einbeziehung des Kurorts zeigt: Die OPG denkt nicht nur an die Innenstadt. Das digitale Bezahlsystem soll auch außerhalb des Stadtgebiets Osnabrück greifen.
Wie funktioniert das System?
Das ticket- und bargeldlose Parken funktioniert über Kennzeichenerkennung. Eine Kamera erfasst das Fahrzeugkennzeichen bei der Einfahrt automatisch. Beim Verlassen des Parkplatzes wird die Gebühr per Karte, Smartphone oder über eine App bezahlt. Ein physisches Ticket entfällt vollständig.
Wer regelmäßig parkt, kann zudem von den DauerPark-Tarifen der OPG profitieren. Diese laufen vollständig bargeldlos ab und bieten Dauernutzern flexible Konditionen.
Digitalisierung des Parkens schreitet voran
Die Umrüstung ist Teil einer breiteren Strategie. Viele Kommunen setzen beim Parken auf digitale Systeme. Sie versprechen weniger Wartung, weniger Vandalismus an Automaten und schnellere Abläufe für Autofahrer.
Für Nutzer bedeutet die Umstellung eine Anpassung. Wer kein Smartphone besitzt oder keine Karte dabei hat, steht vor einem Problem. Ob und wie die OPG solche Ausnahmefälle löst, hat das Unternehmen bisher nicht öffentlich erläutert.
Fazit
Die OPG setzt konsequent auf die Abkehr vom Kleingeld und Papierticket. Mit vier neuen Standorten in Osnabrück und Bad Rothenfelde wächst das Netz des digitalen Parkens spürbar. Der Kurs ist klar: Die vollständige Umstellung aller Parkstätten ist das erklärte Ziel der Gesellschaft.



