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Nebenberuflich in die digitale Beratung: Was hinter dem Coaching Lebensmodell steckt

Die Region Osnabrück hat einen soliden Arbeitsmarkt. Logistik, Fahrzeugbau, Ernährungswirtschaft, dazu Handel und ein großer Gesundheitssektor. Wer hier eine Ausbildung abgeschlossen hat, findet in der Regel Arbeit. Die Frage, die viele Beschäftigte inzwischen umtreibt, ist eine andere: Reicht ein Einkommen noch aus, und wie krisenfest ist es wirklich?

Gestiegene Mieten, höhere Energiekosten und Tarifabschlüsse, die den Kaufkraftverlust nur teilweise ausgleichen, führen dazu, dass Menschen über Zusatzeinkommen nachdenken, die das vor fünf Jahren nicht getan hätten. Ein Weg, der dabei häufiger genannt wird, ist der nebenberufliche Einstieg in die digitale Beratung, begleitet vom Coaching Lebensmodell von Lukas Fischer.

Wer das Programm anbietet

Fischer hat über zwölf Jahre Erfahrung in der strukturierten Beratung. Seit 2021 arbeitet er mit Quereinsteigern, über 1.400 Menschen haben das Programm inzwischen abgeschlossen. Über seine Arbeit haben das Unternehmer Journal, das Consulting Magazin und das Gewinner Magazin berichtet. Darüber hinaus ist er bekannt aus dem Merkur, der beschrieben hat, wie sein Programm Quereinsteigern den Weg in den digitalen Vertrieb erleichtert.

Die Zielgruppe ist klar umrissen: Menschen zwischen 30 und 60 Jahren, ausdrücklich ohne technischen Hintergrund. Genannt werden Pflegekräfte, Bürokräfte und Beschäftigte aus dem Einzelhandel. In der Region Osnabrück ist das ein großer Teil der Erwerbstätigen.

Vier Phasen, ein Ziel

Das Programm beginnt mit einer Analyse: Passt die Tätigkeit zur Person, zur Lebenssituation, zur verfügbaren Zeit? Danach folgt eine begleitete Einarbeitung über sechs bis acht Wochen. In der dritten Phase führen die Teilnehmenden erste Gespräche, während jemand aus dem Team zuhört und direkt danach Rückmeldung gibt. In der vierten Phase arbeitet man eigenständig.

Die Begleitung findet im Einzelgespräch statt, nicht über eine Lernplattform. Das ist der Punkt, an dem sich das Angebot von der Masse unterscheidet. Wie das in der Praxis aussieht, beschreibt ein Teilnehmer in einem ausführlichen Erfahrungsbericht zu lebens-modell.de. Er geht dabei auch auf die Wochen ein, in denen es nicht vorangegangen ist.

Die Sache mit dem Preis

Auf der Website stehen keine Preise. Der Anbieter erklärt das damit, dass Umfang und Dauer der Begleitung individuell festgelegt werden und im kostenlosen Vorgespräch besprochen werden. Für Interessenten heißt das: Man erfährt die Zahl erst im Gespräch.

Das ist ein berechtigter Kritikpunkt, aber kein Ausschlusskriterium, solange die Antwort im Gespräch eindeutig ausfällt. Wer Gesamtkosten, Zahlungsweise und Laufzeit erfragt und ausweichende Antworten bekommt, sollte das Gespräch beenden. Wer klare Zahlen bekommt, kann sie in Ruhe mit dem eigenen Haushaltsbudget abgleichen.

Was ein Skeptiker berichtet

Onlinecoaching hat einen schwierigen Ruf, und viele Interessenten gehen mit entsprechendem Misstrauen an das Thema heran. Aufschlussreich ist deshalb ein Bericht, in dem ein Teilnehmer beschreibt, warum ein überzeugter Skeptiker seine Meinung änderte. Er nennt seine Bedenken beim Namen und beschreibt, welche sich bestätigt haben und welche nicht.

Für die eigene Entscheidung ist so ein Text mehr wert als jede Aufzählung von Programmbestandteilen, weil er die Perspektive einnimmt, aus der die meisten Interessenten ohnehin schauen.

Wenn der Kalender das Problem ist

In der Logistik, im Handel und in Pflegeberufen ist Schichtarbeit die Regel. Feste Abendtermine funktionieren dort nicht. Genau daran scheitern viele Nebentätigkeiten, bevor sie richtig begonnen haben.

Ein Erfahrungsbericht widmet sich dieser Frage und schildert, wie Markus T. neben dem Schichtdienst ein realistisches zweites Standbein fand. Der Text beschönigt nichts. Es gab Phasen, in denen nichts passiert ist, und die Frage war jedes Mal, ob man danach weitermacht.

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Bilanz nach einem halben Jahr

Die erste Begeisterung sagt bei einem Coaching wenig aus. Die Frage lautet, was nach sechs Monaten davon übrig ist. Ein Test mit Ergebnissen nach sechs Monaten zieht genau diese Bilanz und ordnet ein, in welchen Fällen sich der Aufwand gelohnt hat.

Ehrlich betrachtet gehört dazu auch, dass es nicht bei jedem funktioniert. Wer keine verlässlichen Stunden pro Woche freimachen kann, wird kaum vorankommen. Wer ungern mit fremden Menschen spricht, wird an der Tätigkeit selbst wenig Freude haben. Beides lässt sich im Vorgespräch klären, wenn man ehrlich antwortet.

Wie die ersten Wochen ablaufen

Nach dem Vorgespräch beginnt die Einarbeitung. Sie besteht nicht aus einem Stapel Videos, sondern aus Terminen, in denen Gesprächssituationen durchgegangen und geübt werden. Wer schon einmal eine Schulung im Betrieb mitgemacht hat, kennt das Prinzip. Der Unterschied liegt in der Menge an Wiederholung, die nötig ist, bis ein Gespräch von selbst läuft.

Realistisch sind in dieser Phase mehrere Stunden pro Woche. Das kann bedeuten, dass man an zwei Abenden nichts anderes vorhat, oder dass ein Teil des Wochenendes dafür draufgeht. Wer in dieser Zeit noch einen Hausbau, einen Umzug oder einen kranken Angehörigen zu bewältigen hat, sollte den Start verschieben. Der häufigste Grund für einen Abbruch ist nicht fehlendes Interesse, sondern ein falscher Zeitpunkt.

Danach kommt der Abschnitt, den die meisten fürchten: die ersten echten Gespräche. Sie laufen bei fast allen unrund. Man redet zu viel, hört zu wenig zu und erkennt hinterher genau die Stelle, an der es kippte. Weil bei diesen Terminen jemand mithört und direkt danach benennt, was zu ändern ist, verkürzt sich diese Phase. Ganz überspringen lässt sie sich nicht.

Praktische Voraussetzungen

Technisch braucht man wenig: einen Rechner, eine stabile Internetverbindung und einen Raum, in dem man ungestört telefonieren kann. Wichtiger sind die Voraussetzungen, die nicht auf einer Rechnung stehen. Geduld gehört dazu, weil die ersten Gespräche selten gut laufen. Und die Bereitschaft, sich sagen zu lassen, was man falsch gemacht hat.

Rechtlich sollten zwei Punkte vor dem Start geklärt sein. Der Arbeitsvertrag, weil viele Arbeitgeber die Anzeige einer Nebentätigkeit verlangen. Und die steuerliche Seite, sobald regelmäßig Einnahmen anfallen. Die Industrie- und Handelskammer und die örtlichen Steuerberatungen beantworten solche Fragen in der Regel unkompliziert.

Hinzu kommt eine Absprache im eigenen Haushalt. Wer zwei Abende pro Woche für die Einarbeitung braucht, sollte das vorher mit der Familie klären. Erfahrungsgemäß entscheidet diese Absprache stärker über den Verlauf als jede fachliche Voraussetzung.

Was bleibt

Ein zweites Standbein macht niemanden unabhängig, und es ersetzt keinen Arbeitsplatz. Es sorgt dafür, dass ein Einkommensausfall nicht sofort den gesamten Haushalt trifft. Für viele Beschäftigte in der Region ist genau das der Grund, sich damit zu beschäftigen.

Wer prüfen möchte, ob die Tätigkeit passt, kann das kostenlose Vorgespräch bei Lebensmodell nutzen. Sinnvoll ist es, vorher die verfügbaren Erfahrungsberichte zu lesen und mit konkreten Fragen ins Gespräch zu gehen. Eine Entscheidung, die auf klaren Antworten beruht, hält länger als eine, die aus Begeisterung entsteht.

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Lebensmodell: Wenn der Feierabend plötzlich einen Zweck bekommt

Es gibt eine Sorte Unzufriedenheit, die schwer zu benennen ist. Der Job ist nicht schlecht, die Kollegen sind in Ordnung, das Gehalt reicht knapp. Trotzdem sitzt man am Sonntagabend da und denkt, dass die nächsten fünfzehn Jahre genauso aussehen werden wie die letzten fünf. Kein Drama, eher ein Grundrauschen.

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Viele Menschen reagieren darauf mit einem Hobby, manche mit einem Umzug, einige mit einem Jobwechsel, der die gleiche Situation an einem anderen Schreibtisch herstellt. Ein Teil sucht nach etwas Eigenem, das neben dem Beruf wachsen kann. Genau in dieser Gruppe wird seit einiger Zeit über das Coaching Lebensmodell gesprochen, das Menschen aus normalen Angestelltenberufen in die digitale Beratung begleitet.

Kein Start-up, keine App, keine Selbstverwirklichungsrhetorik

Was das Angebot von vielen anderen unterscheidet, ist der Verzicht auf die übliche Bildsprache. Keine Laptops am Strand, keine gemieteten Sportwagen, keine Zahlen in Sprechblasen. Auf der Website steht stattdessen ein Ablauf.

Dahinter steht Lukas Fischer, der seit über zwölf Jahren in der strukturierten Beratung arbeitet und 2021 begonnen hat, Quereinsteiger zu begleiten. Über 1.400 Menschen haben das Programm inzwischen durchlaufen. Berichtet haben darüber unter anderem das Unternehmer Journal, das Consulting Magazin und das Gewinner Magazin, und Fischer ist bekannt aus dem Merkur, wo sein Weg für Quereinsteiger in den digitalen Vertrieb beschrieben wurde.

Wie das Programm aufgebaut ist

Am Anfang steht ein kostenloses Vorgespräch, in dem geklärt wird, ob die Tätigkeit zur Person passt. Danach folgt eine begleitete Einarbeitung über sechs bis acht Wochen. Anschließend führen die Teilnehmenden ihre ersten Gespräche, während jemand mithört und direkt danach sagt, was gut lief und was nicht. In der letzten Phase arbeitet man eigenständig.

Angesprochen sind Menschen zwischen 30 und 60 Jahren ohne technischen Hintergrund. Auf der Website tauchen Pflegekräfte, Bürokräfte und Beschäftigte aus dem Einzelhandel als Beispiele auf. Das ist eine ungewöhnlich bodenständige Zielgruppenbeschreibung in einem Umfeld, in dem sonst gern von Visionären die Rede ist.

Der Teil, den niemand auf Instagram zeigt

Ein zweites Standbein aufzubauen sieht in der Zusammenfassung immer gut aus. Im Alltag besteht es aus Abenden, an denen man müde ist und trotzdem einen Termin hat. Aus Gesprächen, die nicht funktionieren. Aus Wochen, in denen sich nichts bewegt.

Wie sich das anfühlt, beschreibt ein Teilnehmer in einem ausführlichen Erfahrungsbericht zu lebens-modell.de. Er lässt die zähen Passagen drin, und genau deshalb ist der Text brauchbar. Wer wissen will, worauf er sich einlässt, lernt aus solchen Berichten mehr als aus jeder Angebotsseite.

Was man da eigentlich tut

Digitale Beratung klingt nach Software und ist im Kern Gesprächsarbeit. Man spricht mit Menschen, die vor einer Entscheidung stehen, hört zu, fragt nach und empfiehlt etwas. Der technische Aufwand ist gering: ein Rechner, eine stabile Verbindung, ein Raum ohne Störungen. Der ungewohnte Teil liegt woanders. In einem guten Beratungsgespräch redet man deutlich weniger, als man erwartet hätte.

Die ersten Versuche laufen deshalb bei fast allen schief. Man erklärt zu viel, hört zu wenig zu und merkt hinterher genau die Stelle, an der das Gespräch gekippt ist. Das ist normal und lässt sich nur durch Wiederholung ändern. Ohne jemanden, der zuhört und direkt danach sagt, was zu ändern wäre, dauert dieser Abschnitt sehr viel länger.

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Der zeitliche Einsatz in den ersten acht Wochen liegt bei mehreren Stunden pro Woche. Das bedeutet in der Praxis zwei Abende oder einen Teil des Wochenendes. Wer parallel umzieht, ein Haus saniert oder einen Angehörigen pflegt, sollte den Start verschieben. Der häufigste Grund für einen Abbruch ist nicht Desinteresse, sondern ein schlecht gewählter Zeitpunkt.

Skepsis ist die richtige Grundhaltung

Der Coachingmarkt hat in den vergangenen Jahren viele Menschen enttäuscht. Wer heute misstrauisch reagiert, hat gute Gründe. Diese Haltung sollte man auch behalten, wenn ein Angebot seriös wirkt.

Interessant ist deshalb der Bericht eines Teilnehmers, der mit voller Skepsis gestartet ist. Unter dem Titel warum ein überzeugter Skeptiker seine Meinung änderte beschreibt er, welche Warnsignale er gesucht hat und welche er tatsächlich gefunden hat. Der Text nennt auch, was ihn weiterhin stört.

Ein Punkt gehört dazu: Preise stehen nicht auf der Website. Begründet wird das mit dem individuellen Betreuungsumfang, der im Vorgespräch geklärt wird. Wer eine Zahl sehen möchte, bevor er ein Gespräch führt, findet sie dort nicht. Das ist ein legitimer Kritikpunkt und sollte im Gespräch direkt angesprochen werden.

Zeit ist die härtere Währung als Geld

Die häufigste Frage lautet, was es kostet. Die wichtigere lautet, wie viel Zeit es frisst. Wer einen Vollzeitjob hat, Kinder, einen Sportverein und einen Freundeskreis, muss etwas davon reduzieren. Das ist keine angenehme Erkenntnis, aber eine ehrliche.

Wie das im Schichtbetrieb aussieht, zeigt ein Erfahrungsbericht darüber, wie Markus T. neben dem Schichtdienst ein realistisches zweites Standbein fand. Der Bericht macht deutlich, dass der Aufbau in Wellen verlief. Wer das vorher weiß, wertet eine schlechte Woche nicht als Scheitern.

Was nach sechs Monaten davon bleibt

Nach vier Wochen ist fast jeder motiviert. Aussagekräftig ist der Blick nach einem halben Jahr. Ein Test mit echten Ergebnissen nach sechs Monaten geht dieser Frage nach und beantwortet auch, für wen sich der Aufwand nicht gerechnet hat.

Diese zweite Hälfte der Antwort ist die interessantere. Ein Angebot, bei dem angeblich alle erfolgreich sind, wäre nicht glaubwürdig. Realistisch ist ein Bild, in dem manche eine Tätigkeit aufbauen, manche sie als Nebenverdienst nutzen und manche merken, dass Gespräche mit fremden Menschen nichts für sie sind.

Der eigentliche Gewinn ist oft ein anderer

Auffällig an den Berichten ist, dass das Geld selten zuerst genannt wird. Häufiger geht es darum, dass der Feierabend wieder eine Richtung hat. Dass man etwas aufbaut, das einem gehört, auch wenn es klein ist. Und dass sich das Gefühl verändert, einem einzigen Arbeitgeber ausgeliefert zu sein.

Das ist kein Werbeargument, sondern eine schlichte Beobachtung. Menschen, die neben dem Job etwas Eigenes betreiben, gehen anders in Gehaltsgespräche. Sie verhandeln ruhiger, weil ein Nein weniger existenziell wirkt.

Wenn man es prüfen will

Das Vorgespräch bei Lebensmodell kostet nichts. Wer es nutzt, sollte vorbereitet hineingehen und drei Dinge klären: Gesamtkosten und Zahlungsweise, den realistischen Zeitaufwand in den ersten acht Wochen und die Frage, was passiert, wenn danach keine Gespräche zustande kommen. Klare Antworten sind ein gutes Zeichen. Ausweichende Antworten sind ein besseres, denn sie ersparen die Entscheidung.

Wer merkt, dass die Sonntagabende schwerer werden, muss deswegen nichts kündigen. Aber es lohnt sich zu prüfen, ob der Feierabend etwas anderes vertragen könnte als die nächste Serie.

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