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Minus 150 Grad in Osnabrück: Kältetherapie als Behandlungsmethode

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Minus 150 Grad mitten in Osnabrück: In der Praxis für Physio- und Kältetherapie von Sabine Freytag erreicht eine Kältesauna Temperaturen, die sonst nur in der Arktis vorkommen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die von extremer Kälte gesundheitliche Vorteile erwarten.

Kältetherapie: Was steckt dahinter?

Die sogenannte Ganzkörperkältetherapie ist keine Erfindung der Neuzeit. Mediziner setzen sie seit Jahrzehnten ein. Ursprünglich wurde sie in der Rheumatologie entwickelt. Heute findet sie Anwendung bei Muskelbeschwerden, Entzündungen und zur Regeneration nach dem Sport.

Der Patient betritt eine spezielle Kammer. Der Aufenthalt dauert in der Regel nur zwei bis drei Minuten. Die extreme Kälte soll die Durchblutung anregen und Schmerzen lindern. Der Körper reagiert auf den Kältereiz mit einer erhöhten Ausschüttung von Hormonen.

Sabine Freytag betreibt ihre Praxis in Osnabrück und bietet die Behandlung im Rahmen ihres physio- und kältetherapeutischen Angebots an. Die Kältesauna kühlt dabei auf bis zu minus 150 Grad Celsius herunter. Das ist deutlich kälter als ein herkömmliches Eisbad.

Unterschied zur klassischen Sauna

Osnabrück hat durchaus eine Saunakultur. In der Loma-Sauna zum Beispiel geht es um Wärme und Entspannung. Aufguss-Meisterinnen verwirbeln dort heiße, duftende Luft mit großen Fächern. Das Prinzip ist das genaue Gegenteil der Kältetherapie.

Beide Verfahren setzen auf extreme Temperaturen, doch das Ziel unterscheidet sich. Die klassische Sauna entspannt die Muskulatur durch Wärme. Die Kältesauna setzt bewusst auf einen kurzen, intensiven Schock für den Körper.

Reaktion des Körpers auf extreme Kälte

Bei minus 150 Grad zieht sich das Blut sofort aus der Körperoberfläche zurück. Der Organismus schützt die inneren Organe. Nach dem Verlassen der Kammer strömt das Blut wieder in die Peripherie. Dieser Prozess soll entzündungshemmend wirken.

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Sportler nutzen ähnliche Verfahren zur schnelleren Regeneration. Auch bei chronischen Schmerzen und bestimmten Gelenkerkrankungen wird die Methode angewendet. Eine ärztliche Abklärung vor der ersten Anwendung ist empfehlenswert.

Kältetherapie in einer Stadt mit Saunatradition

Osnabrück hat mehrere Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes. Eine davon steht in Belm auf 103 Metern über dem Meeresspiegel. Eine weitere befindet sich in Alfhausen im Ortsteil Thiene auf 65 Metern.

Die natürlichen Temperaturen in der Region liegen im Sommer um die 25 bis 30 Grad Celsius. Die Kältesauna mit minus 150 Grad ist damit ein extremer Kontrast zum Osnabrücker Alltag.

Das Angebot von Sabine Freytag füllt eine Nische. Wer nach gezielter therapeutischer Kälteanwendung suchte, hatte in Osnabrück bisher wenige Möglichkeiten. Die Praxis richtet sich an Sportler, aber auch an Menschen mit chronischen Beschwerden.

Sicherheit hat Vorrang

Der Aufenthalt in der Kältekammer wird begleitet. Patienten werden nicht allein gelassen. Mund und Nase sind beim Betreten der Kammer zu schützen, damit die eiskalte Luft nicht direkt eingeatmet wird. Bestimmte Vorerkrankungen schließen die Anwendung aus, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Kälteallergie.

Die Behandlung dauert nur wenige Minuten. Trotzdem sind Vorbereitung und Nachbereitung wichtig. Fachkundige Begleitung ist bei dieser Therapieform Voraussetzung.

Fazit

Die Kältesauna in der Praxis von Sabine Freytag ist ein ungewöhnliches Angebot für Osnabrück. Minus 150 Grad sind ein extremer Wert, der medizinisch begründet ist. Die Nachfrage nach solchen Therapieformen wächst. Osnabrück hat damit ein weiteres Angebot in seinem Gesundheitsbereich gewonnen.

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