Bildung

Millionen-Neubau: Atter bekommt Osnabrücks modernste Grundschule

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Im Stadtteil Atter steht Osnabrücks modernste Grundschule. Die Stadt hat mit erheblichem finanziellen Aufwand einen kompletten Neubau errichtet. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter besuchte das fertige Gebäude persönlich. Schulleiterin Maike Breski fasste die Stimmung knapp zusammen: Alle seien begeistert, wirklich alle.

Vom Container in den Neubau

Der Weg dorthin war lang. Während der Bauphase lernten Schülerinnen und Schüler in Containern und im alten Schulgebäude. Die Bedingungen waren beengt. Im Oktober 2023 war es schließlich so weit: Die gesamte Grundschule Atter zog in das neue Gebäude um.

Der Unterschied zu den alten Räumlichkeiten ist deutlich. Moderne Klassenräume, ein zeitgemäßes Lehrerzimmer und eigene Vorbereitungsräume für den Unterricht stehen nun zur Verfügung. Auch die Schultechnik wurde komplett erneuert. Die Schule liegt im nordwestlichen Randgebiet Osnabrücks und ist zweizügig ausgelegt.

Größte Ganztagsschul-Maßnahme in Osnabrück

Die Stadt Osnabrück hat den Neubau nicht allein wegen der Modernisierung angeschoben. Zwei Faktoren machten das Projekt notwendig. Zum einen wächst die Schule durch den Zuzug in den Stadtteil Atter schnell. Zum anderen sollte die Einrichtung auf Ganztagsbetrieb umgestellt werden.

Laut Angaben der Stadt handelt es sich um die umfangreichste und teuerste Maßnahme zur Einführung des Ganztags an einer Grundschule in Osnabrück. Neben Klassenräumen entstanden deshalb auch eigene Ganztagsräume. Diese sind fest in das Schulgebäude integriert.

Platz für 152 Kinder mit Reserven

Aktuell besuchen 152 Schülerinnen und Schüler die Grundschule Atter. Das neue Gebäude ist aber so geplant, dass künftig mehr Kinder aufgenommen werden können. Die Stadt hat damit auf das weitere Wachstum des Stadtteils reagiert. Atter liegt am nordwestlichen Stadtrand und zieht Familien an.

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Zukunftssichere Technik als Standard

Ein besonderes Merkmal des Neubaus ist die technische Ausstattung. Die Schule wurde nach aktuellen Standards ausgerüstet. Dabei wurde darauf geachtet, die Infrastruktur zukunftssicher zu gestalten. Konkret bedeutet das: Die technischen Systeme sollen auch in einigen Jahren noch den Anforderungen des modernen Unterrichts entsprechen.

Solche Investitionen sind keine Selbstverständlichkeit. Viele Schulen in Deutschland kämpfen mit veralteter Bausubstanz und fehlenden Mitteln. Osnabrück setzt mit dem Neubau in Atter ein anderes Zeichen.

Stadtpolitik setzt auf Investitionen in Bildung

Oberbürgermeisterin Pötter machte mit ihrem Besuch deutlich, welchen Stellenwert das Projekt für die Stadt hat. Die Einweihung war kein stiller Verwaltungsakt. Sie war ein öffentliches Signal für den Bildungsstandort Osnabrück.

Die Grundschule Atter ist dabei kein Einzelfall. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren mehrere Schulen saniert und ausgebaut. Der Neubau in Atter gilt jedoch als bisher aufwendigstes Einzelprojekt im Grundschulbereich.

Fazit

Osnabrück hat in Atter bewiesen, dass moderner Schulbau auch in einer mittelgroßen Stadt möglich ist. Der Neubau verbindet Ganztagsbetrieb, Wachstum und Technik unter einem Dach. Für die 152 Schülerinnen und Schüler bedeutet das: bessere Lernbedingungen ab sofort. Für den Stadtteil Atter bedeutet es: eine Schule, die mit ihm wachsen kann.

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