Merz nominiert Osnabrücker Middelberg zum Bundesschatzmeister
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Mathias Middelberg soll neuer Bundesschatzmeister der CDU werden. CDU-Chef Friedrich Merz brachte den Vorschlag in einer Präsidiumssitzung am Montag ein. Der Osnabrücker Politiker ist Vizechef der Unionsfraktion im Bundestag und auf Finanzpolitik spezialisiert.
Vorstand entscheidet am 7. September
Die Nominierung ist noch nicht offiziell. Der CDU-Bundesvorstand tagt am 7. September 2026. Erst dann wird über Middelbergs Wahl abgestimmt. Aus Parteikreisen war jedoch zu erfahren, dass der Vorschlag auf breite Zustimmung stößt.
Middelberg ist 61 Jahre alt und sitzt für die CDU im Bundestag. Er vertritt den Wahlkreis Osnabrück und ist seit 2009 Mitglied des Parlaments. Als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Union verantwortet er Haushalts- und Finanzthemen.
Posten war seit Hoppermanns Aufstieg vakant
Das Amt des Bundesschatzmeisters war zuletzt unbesetzt. Franziska Hoppermann übernahm den Posten der CDU-Generalsekretärin und gab dabei das Schatzmeisteramt ab. Seitdem suchte Merz nach einem Nachfolger.
Der Schatzmeister verwaltet die Finanzen der Partei und gehört dem Bundesvorstand an. Mit Middelberg schlägt Merz einen Kandidaten mit finanzpolitischem Hintergrund vor.
Nominierung als Signal für die Region Osnabrück
Dass der Posten mit einem Osnabrücker Abgeordneten besetzt werden soll, wird in der Region als politisches Signal gewertet. Middelberg sitzt seit 2009 im Bundestag und übernahm in der Fraktion schrittweise mehr Verantwortung. Sein Schwerpunkt liegt auf Wirtschafts- und Finanzpolitik.
Merz baut Führungsstruktur weiter um
Mit Hoppermann als Generalsekretärin und Middelberg als geplantem Schatzmeister setzt Merz auf Personen mit klar zugeordneten Fachgebieten. Beide sind seit Jahren in der Berliner CDU-Politik aktiv.
Die endgültige Entscheidung fällt am 7. September. Bis dahin gilt Middelbergs Nominierung als Vorschlag des Parteichefs, nicht als bestätigte Personalie.



