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Mädchenzentrum Osnabrück: Spenden fließen, Lücke bleibt

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Das Mädchenzentrum Osnabrück kämpft ums Überleben. Kürzungen öffentlicher Fördermittel haben die Einrichtung in der Süsterstraße 21 in finanzielle Bedrängnis gebracht. Jetzt kommt Unterstützung aus zwei Richtungen: von der VfL-Fanszene und von der Vereinigten Volksbank eG Bramgau Osnabrück Wittlage.

33.094 Euro von den VfL-Fans

Die Violet Crew und die Fanszene Osnabrück führen jedes Jahr eine Weihnachtsspendenaktion durch. Für 2025 wählten sie das Mädchenzentrum als Spendenziel aus. Das Ergebnis wurde am 25. Januar beim Heimspiel gegen den TSV 1860 München bekannt gegeben. Die VfL-Fans hatten 33.094 Euro gesammelt. Das Mädchenzentrum reagierte mit großer Freude auf diese Summe.

Die Einrichtung besteht seit über 30 Jahren. Sie bietet Mädchen und jungen Frauen Beratung, Begegnung und Unterstützung. Durch den Rückgang öffentlicher Mittel geriet dieses Angebot zuletzt ernsthaft in Gefahr.

Volksbank stockt mit 5.000 Euro auf

Nun hat die Vereinigte Volksbank eG Bramgau Osnabrück Wittlage weitere 5.000 Euro gespendet. Das Institut unterstützt gemeinnützige Projekte in der Region regelmäßig. Mit dem Betrag folgt die Volksbank ihrer eigenen Förderphilosophie: lokale Einrichtungen mit konkreten Mitteln stärken.

Die Spende ist ein Beitrag zur Sicherung des laufenden Betriebs. Sie schließt die Finanzierungslücke jedoch nicht vollständig.

Trotz allem: Fast 18.000 Euro fehlen noch

Das ist die ernüchternde Bilanz trotz aller Hilfsbereitschaft. Fanspenden und Volksbank-Unterstützung zusammen reichen nicht aus. Dem Mädchenzentrum fehlen weiterhin knapp 18.000 Euro, um sein Angebot dauerhaft aufrechtzuerhalten.

Die Einrichtung in der Süsterstraße 21 ist auf weitere Unterstützung angewiesen. Die öffentlichen Kürzungen haben eine Lücke hinterlassen, die private Spenden bislang nur zum Teil füllen konnten.

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Strukturelles Problem hinter den Zahlen

Der Fall zeigt ein grundsätzliches Problem. Wenn öffentliche Fördermittel wegfallen, müssen zivilgesellschaftliche Akteure einspringen. Fußballfans und eine Regionalbank übernehmen hier eine Aufgabe, die eigentlich öffentliche Träger zu verantworten haben.

Das Mädchenzentrum arbeitet seit mehr als drei Jahrzehnten. Es hat sich als feste Anlaufstelle für Mädchen und junge Frauen in Osnabrück etabliert. Ein Wegfall des Angebots würde eine konkrete Versorgungslücke hinterlassen.

Weitere Spenden weiterhin gefragt

Das Mädchenzentrum ist weiterhin auf Spenden angewiesen. Die rund 18.000 Euro, die noch fehlen, müssen durch weitere private Unterstützung zusammenkommen. Wie das gelingt, ist derzeit offen.

Die Bereitschaft in Osnabrück ist offensichtlich vorhanden. Das zeigen die 33.094 Euro der Fanszene eindrücklich. Ob das reicht, hängt nun davon ab, ob sich weitere Unterstützer finden.

Fazit

Das Mädchenzentrum Osnabrück hat in kurzer Zeit beachtliche Spendengelder erhalten. VfL-Fans und Volksbank haben ein starkes Zeichen gesetzt. Doch die Finanzierungslücke von knapp 18.000 Euro besteht fort. Die Einrichtung braucht weiter Hilfe, um ihren Betrieb langfristig zu sichern.

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