Lokaljournalismus in Osnabrück: Zwei Medienmacher im Gespräch

Osnabrück hat eine lebhafte lokale Medienlandschaft. Zwei bekannte Namen stehen dabei immer wieder im Mittelpunkt: die Hasepost als unabhängiges Online-Nachrichtenportal und Claudia Puzik als erfahrene Lokaljournalistin. Nun sind beide aufeinandergetroffen.
Zwei Osnabrücker Medienmarken
Die Hasepost gehört zu den festen Größen im Osnabrücker Medienbetrieb. Das Portal berichtet täglich aus Stadt und Landkreis. Auf Facebook folgen der Redaktion über 34.000 Menschen, auf Instagram rund 25.000. Die Reichweite ist beachtlich für ein regionales Online-Medium.
Claudia Puzik ist in Osnabrück kein unbekanntes Gesicht. Sie war jahrelang bei os1.tv tätig, dem lokalen Fernsehsender der Stadt. Dort moderierte sie gemeinsam mit Marcel Trocoli Castro eine Talkshow. Beide galten als prägende Gesichter des Lokalfernsehens.
Lokaljournalismus mit Geschichte
Os1.tv stellte seinen Sendebetrieb 2017 ein. Die Entscheidung sorgte damals für Reaktionen in der Osnabrücker Lokalpolitik. Viele bedauerten das Ende. Gerade die Lokalnachrichten aus Stadt und Land hatten sich einen festen Platz im Alltag vieler Osnabrücker gesichert.
Die Hasepost füllt seither einen Teil dieser Lücke. Das Portal versteht sich als unabhängige Stimme für den Großraum Osnabrück. Neben der Website gibt es auch einen Alexa-Skill, der täglich die fünf wichtigsten Nachrichten ausspielt.
Was verbindet Puzik und die Hasepost?
Beide stehen für einen ähnlichen Anspruch: lokale Berichterstattung nah an den Menschen. Puzik hat mit ihrer Arbeit bei os1.tv gezeigt, dass Lokaljournalismus persönlich und qualitativ hochwertig sein kann. Die Hasepost verfolgt denselben Gedanken im digitalen Raum.
Das Treffen zwischen Puzik und den Hasepost-Machern bringt zwei Vertreter dieser Tradition zusammen. Welche konkreten Themen besprochen wurden, ist nicht bekannt. Doch der Austausch selbst sendet ein Signal: Lokale Medien in Osnabrück suchen das Gespräch miteinander.
Vernetzung als Stärke
Für eine Stadt wie Osnabrück ist der direkte Kontakt zwischen Medienmachern ein Gewinn. Kooperationen und gemeinsame Projekte können entstehen. Die Medienlandschaft profitiert davon, wenn Akteure aufeinander zugehen.
Puzik ist auch abseits des Journalismus in der Osnabrücker Stadtgesellschaft verankert. 2015 hielt sie bei einer Veranstaltung der Grün-Weissen Garde eine Laudatio auf die damalige Wirtschaftsförderin Sonja Ende. Sie kennt die Stadtgesellschaft und ihre Netzwerke.
Fazit: Lokale Medien brauchen starke Köpfe
Osnabrück hat mit der Hasepost ein aktives digitales Nachrichtenmedium. Mit Claudia Puzik gibt es eine erfahrene Journalistin, die tief in der Region verwurzelt ist. Ihr Treffen mit den Hasepost-Machern zeigt: Lokaljournalismus lebt vom persönlichen Austausch. Für die Leserinnen und Leser in Stadt und Landkreis kann das nur gut sein.



