Lingen: 26 Apfel- und Birnbäume für das Gemeinwohl gepflanzt
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Lingen wächst weiter in die Höhe. 26 hochstämmige Apfel- und Birnbäume wurden jetzt für die Lingener Stadtgemeinschaft gepflanzt. Die Bäume sollen dauerhaft an ihren Standorten bleiben und langfristig Früchte tragen.
Hochstämmige Obstbäume für die Gemeinschaft
Bei der Pflanzaktion kamen ausschließlich hochstämmige Sorten zum Einsatz. Hochstämmige Obstbäume gelten als besonders langlebig. Sie bieten Lebensraum für Insekten und Vögel und tragen zur Artenvielfalt bei. Zu den Beteiligten gehörten unter anderem Dekanatsreferent Holger Berentzen sowie ein Pfarrer aus der Lingener Stadtgemeinschaft.
Die Bäume wurden bewusst so gewählt, dass sie dauerhaft an einem festen Standort wachsen. Sie sollen nicht versetzt oder gefällt werden. Ziel ist ein nachhaltiger Beitrag zum Stadtbild und zur Natur.
Lingen setzt auf grüne Akzente
Lingen hat in den vergangenen Jahren mehrere Baumpflanzaktionen durchgeführt. Im November 2025 pflanzten Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments 60 Obstbäume und zwei Linden im Emsauenpark. Ziel war damals ebenfalls die Stärkung der Artenvielfalt.
Bereits seit 2023 können Lingener Bürger über ein städtisches Förderprogramm kostenlose Obstbäume für den eigenen Garten beantragen. Die Stadt verfolgt damit eine klare Linie: mehr Grün, mehr Natur, mehr Gemeinschaft.
Baumpflanzungen als Zeichen mit Symbolkraft
Auch politisch hat das Pflanzen von Bäumen in Lingen eine Bedeutung. Im Juni 2023 pflanzte Oberbürgermeister Dieter Krone gemeinsam mit dem ukrainischen Bürgermeister Roman Kaznowtsky einen Apfelbaum im Stadtpark. Der Baum stand für die Städtepartnerschaft mit Laniwtzi in der Ukraine, die im Mai 2022 beschlossen worden war.
Der Stadtpark war damals offiziell eröffnet worden. Vertreter mehrerer Lingener Partnerstädte nahmen an dem Termin teil. Es war bereits der sechste Apfelbaum, der im Rahmen von Städtepartnerschaften gepflanzt wurde.
Fazit: Lingen setzt auf nachhaltige Stadtentwicklung
Die Pflanzung von 26 Obstbäumen ist kein Einzelfall. Lingen verfolgt seit Jahren eine konsequente Politik der Begrünung. Hochstämmige Obstbäume, Förderprogramme für Privatgärten und Aktionen mit Schulen und Kirchen: Die Emslädner Stadt verbindet Naturschutz mit Gemeinschaftssinn. Die neuen Bäume werden in einigen Jahren ihre ersten Früchte tragen.



