Kultur

Lichtenstein schließt Debütsaison mit Triumph im Dom ab

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Christopher Lichtenstein hat seine Premierensaison als Generalmusikdirektor am Theater Osnabrück mit einem Konzert im Osnabrücker Dom abgeschlossen. Das Programm verband Ludwig van Beethoven mit Richard Strauss. Das Publikum feierte den Dirigenten mit großem Applaus.

Ein Einstand mit Zahlen

Seit dem Beginn der Spielzeit 2025/26 leitet Christopher Lichtenstein das Osnabrücker Symphonieorchester als Chefdirigent und Generalmusikdirektor. Er trat damit die Nachfolge von Andreas Hotz an. Das Orchester blickt auf eine über hundertjährige Geschichte zurück.

Die erste Saison endete mit einem deutlichen Signal: rund 1000 Konzertbesucher mehr als in der Vorsaison. Das ist eine messbare Veränderung. Für eine Orchesterstadt wie Osnabrück ist das keine Kleinigkeit.

Intendant Ulrich Mokrusch hatte bei Lichtensteins Amtsantritt angekündigt, der neue GMD werde sowohl im Konzert als auch im Musiktheater wichtige Impulse setzen. Die Besucherzahlen sprechen dafür, dass diese Rechnung aufgeht.

Beethoven trifft Strauss im Dom

Das Abschlusskonzert fand im Osnabrücker Dom statt. Lichtenstein kombinierte Werke von Ludwig van Beethoven und Richard Strauss. Damit wählte er ein anspruchsvolles Programm für den feierlichen Rahmen des Gotteshauses.

Der Dom ist ein ungewöhnlicher Konzertort. Seine Akustik stellt Orchester und Dirigent vor besondere Herausforderungen. Lichtenstein nahm diese Bühne an und schloss die Saison nach Berichten mit einem Triumph ab.

Ein Dirigent, der das Publikum einbezieht

Lichtenstein fiel in dieser Saison mehrfach auf. Er dirigierte nicht nur, er sprach auch. Bei einem Sinfoniekonzert im Dezember 2025 erläuterte er das Programm direkt aus dem Orchestergraben. Außerdem trat er selbst als Pianist auf.

Bei einem weiteren Konzert dimmt er das Licht im Saal. Das sind ungewöhnliche Mittel für einen klassischen Konzertabend. Sie zeigen: Lichtenstein sucht den direkten Kontakt zum Publikum.

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Die Wirkung ist auch auf der Bühne sichtbar. Beobachter berichten von Musikern, die nach Konzerten mit echter Freude im Gesicht vor dem Publikum stehen. Das ist kein selbstverständlicher Anblick.

Junges Publikum als Ziel

Lichtenstein zieht nach Beobachtungen auch jüngere Konzertbesucher an. Das ist für Symphonieorchester in ganz Deutschland eine der zentralen Herausforderungen. Viele Häuser kämpfen darum, neue Generationen für klassische Musik zu gewinnen.

Ob sich dieser Trend in Osnabrück dauerhaft festigt, wird die kommende Spielzeit zeigen. Die Grundlage scheint gelegt.

Fazit: Solider Auftakt mit Perspektive

Christopher Lichtenstein hat seine erste Saison in Osnabrück ohne Ausrutscher absolviert. Er hat das Orchester mitgenommen, das Publikum vergrößert und neue Akzente gesetzt. Das Abschlusskonzert im Dom setzte einen würdigen Schlusspunkt unter ein erfolgreiches Debütjahr.

Für Osnabrück als Musikstandort sind das gute Nachrichten. Die Spielzeit 2026/27 wird zeigen, ob Lichtenstein dieses Niveau halten und weiter ausbauen kann.

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