Wirtschaft

Landkreis Osnabrück startet Anlaufstelle für neue Fachkräfte

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Der Landkreis Osnabrück baut seine Unterstützung für Fachkräfte aus. Mit dem neuen Welcome & Work Center ist eine Anlaufstelle gestartet, die Unternehmen und qualifizierte Arbeitskräfte zusammenbringen soll. Das Zentrum richtet sich sowohl an inländische als auch an internationale Fachkräfte.

Fachkräftemangel als Antrieb

Der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften trifft Unternehmen in der Region spürbar. Viele Betriebe aus dem Landkreis Osnabrück suchen Personal, finden es aber nicht vor Ort. Internationale Fachkräfte gelten als ein wichtiger Baustein, um den Bedarf zu decken.

Mit dem Welcome & Work Center schafft der Landkreis nun eine eigene Struktur. Sie soll den gesamten Prozess begleiten: von der Rekrutierung über die Einreise bis hin zum Ankommen im Alltag. Das Konzept ähnelt dem, das die Wirtschaftsförderung Osnabrück bereits mit dem Welcome & Connect Center in der Stadt umsetzt.

Das städtische Pendant öffnete im Mai 2024 in der Osnabrücker Altstadt. Betrieben wird es von der Wirtschaftsförderung Osnabrück. Bereits ab dem ersten Tag gingen Anfragen von Unternehmen und Fachkräften ein, wie das Zentrum nach drei Monaten Betrieb berichtete.

Zentrale Aufgaben des neuen Zentrums

Das Welcome & Work Center im Landkreis übernimmt Aufgaben rund um die Fachkräftesicherung. Dazu gehören Beratung bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, Unterstützung beim Onboarding sowie Hilfe bei bürokratischen Hürden.

Fachkräfte, die neu in die Region kommen, stehen oft vor praktischen Problemen. Behördengänge, Sprachbarrieren und fehlende Netzwerke erschweren den Start. Das Zentrum soll hier konkrete Hilfe leisten und den Übergang in den Berufsalltag erleichtern.

Gleichzeitig richtet sich das Angebot an Unternehmen. Sie sollen Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Kandidaten aus dem In- und Ausland erhalten. Auch das Onboarding neuer Mitarbeiter gehört zum Leistungsangebot.

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Kooperation als Grundprinzip

Sowohl im Landkreis als auch in der Stadt Osnabrück setzen die Verantwortlichen auf Vernetzung. Verschiedene regionale Akteure sollen zusammenarbeiten. Ziel ist es, ein abgestimmtes Unterstützungsangebot zu schaffen.

Heike Pape, Vorstand Soziales, Bürgerservice und Personal der Stadt Osnabrück, betonte bereits beim Start des städtischen Zentrums die Bedeutung dieser Zusammenarbeit. Unternehmen bräuchten verlässliche Partner, um Fachkräfte nicht nur zu gewinnen, sondern auch langfristig zu halten.

Das Modell setzt auf eine enge Verzahnung von Wirtschaft, Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Strukturen. Nur so könnten Fachkräfte dauerhaft in der Region gehalten werden, lautet die Einschätzung der Beteiligten.

Stadt und Landkreis ziehen an einem Strang

Mit dem Start des Welcome & Work Centers im Landkreis entsteht eine Struktur, die das bestehende Angebot in der Stadt ergänzt. Beide Einrichtungen verfolgen ähnliche Ziele, sind aber auf ihre jeweilige Zielgruppe zugeschnitten.

Die räumliche Nähe beider Zentren kann für Unternehmen und Fachkräfte von Vorteil sein. Wer im Landkreis arbeitet, aber in der Stadt wohnt oder umgekehrt, findet auf beiden Seiten Ansprechpartner.

Fazit

Der Landkreis Osnabrück reagiert mit dem Welcome & Work Center auf einen konkreten wirtschaftlichen Bedarf. Die Struktur ist klar: eine Anlaufstelle, die Bürokratie abbaut und Integration in den Arbeitsmarkt erleichtert. Ob das Zentrum die erhofften Effekte bringt, wird der Betrieb in den kommenden Monaten zeigen.

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