Lackiererei eröffnet als Pionier im Gewerbegebiet Hellern

Im Osnabrücker Stadtteil Hellern hat ein neues Gewerbegebiet seinen ersten Mieter gefunden. Mario Delkeskamp eröffnete dort eine Lackiererei samt Waschpunkt. Damit ist der Startschuss für die gewerbliche Entwicklung eines Areals gefallen, das künftig deutlich mehr Betriebe beherbergen soll.
Erster Betrieb bezieht das neue Areal
Das Gewerbegebiet entlang der Autobahn A 30 in Hellern ist noch weitgehend unbesiedelt. Delkeskamp ist der erste Unternehmer, der sich dort niedergelassen hat. Sein Betrieb trägt den Namen Autolackiererei Strykowski. Mit der Eröffnung setzt er ein sichtbares Zeichen für das neue Entwicklungsgebiet.
Die Kombination aus Lackiererei und Waschpunkt macht den Standort für Fahrzeugbesitzer attraktiv. Das Angebot richtet sich an Privatkunden ebenso wie an gewerbliche Auftraggeber. Der Betrieb profitiert von der direkten Nähe zur Autobahn und der damit verbundenen guten Erreichbarkeit.
Stadtplanung setzt auf Hellern-Nord
Die Stadt Osnabrück treibt die Entwicklung des Gewerbegebiets seit Jahren voran. Bereits 2023 wurden konkrete Planungen öffentlich. Das Areal am sogenannten Eselspatt soll Gewerbebetrieben Raum bieten. Verkehrsintensive Branchen sind dabei ausdrücklich ausgeschlossen.
Die Lage an der A 30 macht das Gebiet für Logistik und Handwerk interessant. Gleichzeitig schützt der Ausschluss bestimmter Branchen die umliegenden Wohngebiete. Die Stadt verfolgt damit eine gezielte Steuerung der Ansiedlungen.
Business Park soll weiteres Wachstum bringen
Neben Einzelbetrieben wie der Lackiererei rückt auch ein größeres Projekt in den Fokus. Die Unternehmen evolutiq und IMMO-LOG haben im Mai 2025 bekannt gegeben, dass die Baugenehmigung für einen Business Park in Hellern-Nord erteilt wurde. Der Baustart ist damit freigegeben.
Das Projekt trägt den Namen Business Park Osnabrück. Es soll eine multifunktionale Gewerbeimmobilie entstehen. Wann genau der Bau beginnt, ist bislang nicht öffentlich kommuniziert worden. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Osnabrück begleitet das Vorhaben.
Mit dem Business Park soll der Wirtschaftsstandort Osnabrück gestärkt werden. Das Gebiet in Hellern-Nord gilt als strategisch wichtig. Die Nähe zur Autobahn und die verfügbaren Flächen machen es für Investoren attraktiv.
Entwicklung steht am Anfang
Das neue Gewerbegebiet steckt noch in den Anfängen. Die meisten Flächen sind bislang ungenutzt. Delkeskamp ist bislang der einzige aktive Betrieb vor Ort. Weitere Ansiedlungen werden erwartet, sind aber noch nicht konkret angekündigt.
Für den Osnabrücker Wirtschaftsraum ist die Entwicklung dennoch ein positives Signal. Neue Gewerbeflächen sind in der Region knapp. Das Areal in Hellern schafft Spielraum für wachsende und neu gegründete Unternehmen.
Fazit
Mit der Eröffnung der Lackiererei hat das Gewerbegebiet Hellern-Nord seinen ersten konkreten Bewohner. Der Schritt von Mario Delkeskamp zeigt, dass das Areal bereit für Betriebe ist. Der geplante Business Park und weitere Ansiedlungen könnten die Entwicklung in den kommenden Jahren deutlich beschleunigen. Hellern-Nord entwickelt sich schrittweise zu einem neuen Gewerbestandort in Osnabrück.



