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HSG Nordhorn-Lingen: Insolvenzgerüchte, Dementi vom Klubchef

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Der Handball-Zweitligist HSG Nordhorn-Lingen steht nach Medienberichten am Rand der Zahlungsunfähigkeit. Die Zeitschrift „Sport Bild“ berichtete, Geschäftsführer Michael Jonker habe der Mannschaft mitgeteilt, er müsse am Donnerstag einen Insolvenzantrag stellen. Jonker selbst widersprach diesen Berichten anschließend öffentlich.

Jonker besucht das Training, Berichte sorgen für Aufruhr

Jonker suchte laut Medienberichten das Gespräch mit den Profis und Trainer Mark Bult beim Training. Dabei soll er erklärt haben, ohne ein Wunder müsse er einen Insolvenzantrag stellen. Die Formulierung schlug bundesweit Wellen. Kurz darauf dementierte Jonker die Berichte. Die Situation beim Verein sei zwar ernst, ein Insolvenzantrag aber nicht beschlossene Sache.

Der Klub kämpft seit Monaten mit finanziellen Problemen. Dazu kommt ein laufender Rechtsstreit mit der HSG Krefeld Niederrhein vor dem Landgericht Dortmund. Das Verfahren dreht sich um einen Lizenzskandal, dessen Ausgang die Zweitliga-Zugehörigkeit von Nordhorn-Lingen direkt berührt.

Lizenzskandal und sportliche Zukunft ungewiss

Der Rechtsstreit hat auch für andere Klubs Folgen. Krefeld Niederrhein war aus der zweiten Liga abgestiegen. Der Verein erhofft sich durch den Lizenzskandal rund um Nordhorn-Lingen eine Rückkehr in die Spielklasse als Nachrücker. Die Entscheidung könnte fallen, bevor die neue Saison überhaupt begonnen hat.

Für die HSG Nordhorn-Lingen wäre eine Insolvenz ein tiefer Einschnitt. Der Verein gehört zu den traditionsreichen Handball-Klubs im Emsland und in der Grafschaft Bentheim. Ein möglicher Lizenzentzug hätte sportliche Konsequenzen und würde viele Mitarbeiter und Spieler treffen.

Unklare Lage bis zuletzt

Die Situation änderte sich dem Vernehmen nach mehrfach innerhalb kurzer Zeit. Am Dienstagabend sollen sich laut Berichten die Voraussetzungen abermals verschoben haben. Konkrete Details nannte Jonker nicht öffentlich. Der Verein hat sich bislang nicht mit einer offiziellen Stellungnahme zu den Hintergründen geäußert.

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Ob das Wunder, von dem intern gesprochen wurde, eingetreten ist, bleibt vorerst offen.

Schicksalstage für den Handball im Emsland

Die HSG Nordhorn-Lingen sieht sich mit finanziellen Nöten, einem laufenden Rechtsstreit und einer ungeklärten Lizenzsituation konfrontiert. Geschäftsführer Jonker hat die schlimmsten Szenarien öffentlich dementiert. Wie es mit dem Verein weitergeht, dürfte sich in den nächsten Tagen zeigen.

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