Höfe als Naturparadies: Osnabrück vergibt Preise für Artenvielfalt
Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.
Stadt und Landkreis Osnabrück vergeben in diesem Jahr gemeinsam den Naturschutzpreis 2026. Gesucht werden Höfe, die Mensch und Natur Raum bieten. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 21. Oktober 2026.
Lebensraum auf dem Hof fördern
Hofstellen bieten großes Potenzial für den Artenschutz. Alte Gemäuer, Scheunen, Hecken und naturnahe Flächen sind wertvolle Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen. Dieses Potenzial wollen Stadt und Landkreis Osnabrück mit dem Preis sichtbar machen.
Bewerben können sich Besitzer unterschiedlicher Hoftypen. Die Ausschreibung richtet sich an aktive Landwirtschaftsbetriebe ebenso wie an Resthöfe und städtische Hinterhöfe. Ausschlaggebend ist das Engagement für Natur und Artenvielfalt am jeweiligen Standort.
Bis zu 5.000 Euro Preisgeld
Die Preise sind jeweils mit bis zu 5.000 Euro dotiert. Stadt und Landkreis vergeben ihre Auszeichnungen getrennt voneinander. Wer im Stadtgebiet Osnabrück aktiv ist, bewirbt sich beim städtischen Preis. Wer im Landkreis wirtschaftet oder lebt, nimmt am Kreisprogramm teil.
Mit dem Preisgeld sollen weitere naturnahe Maßnahmen finanziert oder bestehende Projekte ausgebaut werden. Vorzeigeprojekte aus der Region sollen andere Hofbesitzer zur Nachahmung anregen.
Was zählt als naturnahe Hofgestaltung?
Naturnahe Hofgestaltung umfasst viele Maßnahmen: Nisthilfen für Schwalben und Fledermäuse, artenreiche Blühstreifen, Totholzhaufen oder der Verzicht auf Pestizide. Auch Teiche, Wildblumenwiesen und strukturreiche Gärten zählen dazu.
Bewerber sollten ihr Projekt anschaulich dokumentieren. Fotos, kurze Beschreibungen der umgesetzten Maßnahmen und Angaben zur betroffenen Fläche sind hilfreiche Bestandteile einer Bewerbung.
Bewerbung bis 21. Oktober einreichen
Der Bewerbungsschluss ist der 21. Oktober 2026. Unterlagen und weitere Informationen sind bei der Stadt Osnabrück sowie beim Landkreis Osnabrück erhältlich.
Der Naturschutzpreis richtet sich ausdrücklich nicht an professionelle Naturschützer, sondern an engagierte Privatpersonen, Landwirte und Gemeinschaften, die im Alltag etwas für die Natur tun.



