Großbrand an Schillerstraße: Lingener Recyclingbetrieb in Flammen
Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.
Ein Großbrand hat am Mittwochmorgen, dem 1. Oktober 2026, das Gelände der Deppe Rohstoffrecycling und Batterieservice GmbH an der Schillerstraße 25 in Lingen-Damaschke erfasst. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rückten mit einem größeren Aufgebot aus. Über dem Stadtteil bildete sich eine weithin sichtbare Rauchwolke.
Warnung über das NINA-System
Die Behörden verschickten umgehend eine Warnung über die amtliche Warn-App NINA. Die Bevölkerung in der Umgebung wurde aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen und Lüftungsanlagen abzuschalten.
Die genaue Zusammensetzung des Rauchs war zunächst unklar. Bei einem Recyclingbetrieb, der auch Batterien und Akkus verarbeitet, können im Brandfall Schadstoffe freigesetzt werden.
Wer ist Deppe Rohstoffrecycling?
Die Deppe Rohstoffrecycling GmbH ist ein eingetragener Entsorgungs-Fachbetrieb mit Sitz in Lingen. Das Unternehmen betreibt Rohstoffrecycling und handelt mit Abfällen, Rohstoffen und Wirtschaftsgütern. Ein weiterer Unternehmensteil, die Deppe Batterieservice GmbH und Co. KG, ist ebenfalls an der Schillerstraße 25 ansässig. Das Unternehmen ist beim Amtsgericht Osnabrück registriert.
Die Batterieentsorgung und das Akkurecycling gehören zum Kerngeschäft des Betriebs. Lithiumhaltige Batterien neigen dazu, hartnäckig zu brennen und giftige Gase freizusetzen.
Großeinsatz in Damaschke
Recyclingbetriebe lagern in der Regel große Mengen unterschiedlicher Materialien, was die Brandbekämpfung erheblich erschwert. Details zur Zahl der eingesetzten Kräfte oder zum genauen Schadensumfang lagen zunächst nicht vor.
Der Stadtteil Damaschke liegt im Süden Lingens. Wie weit die Rauchwolke zog und welche Wohngebiete konkret betroffen waren, war Gegenstand der laufenden Lagebeurteilung durch die Einsatzkräfte.
NINA-Warnung offenbar schnell aufgehoben
Berichten zufolge wurde die NINA-Warnung vergleichsweise rasch wieder aufgehoben. Die Situation blieb am Mittwochmorgen dennoch zunächst angespannt.
Stand der Lage
Ob der Brand vollständig unter Kontrolle gebracht wurde und wie hoch der Sachschaden ist, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht geklärt.



