Wirtschaft

Fünf Osnabrücker Betriebe zeigen, wie nachhaltiges Wirtschaften geht

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Nachhaltigkeit ist kein Selbstläufer. Viele Unternehmen wissen nicht, wo sie anfangen sollen. Die IHK Osnabrück-Emsland hat deshalb 2023 gezielt Betriebe aus der Region gesucht, die konkrete Lösungen entwickelt haben. Fünf von ihnen stellt die Kammer in einer Good-Practice-Sammlung vor.

Jahresthema 2023: Gemeinsam nachhaltig wirtschaften

Die IHK Osnabrück-Emsland hat ihr Jahresthema 2023 unter das Motto #GemeinsamNachhaltigWirtschaften gestellt. Ziel ist es, Unternehmen aus Stadt und Landkreis Osnabrück sowie dem Emsland zu vernetzen. Gleichzeitig soll gezeigt werden: Nachhaltiges Wirtschaften ist möglich, auch für den Mittelstand.

Dazu hat die Kammer Fallbeispiele aus der regionalen Wirtschaft zusammengetragen. Diese sogenannten Good-Practice-Beispiele zeigen, wie Betriebe ökologische und wirtschaftliche Ziele miteinander verbinden. Ein Begleitvideo macht die Ansätze anschaulich.

Berky und weitere Pioniere aus der Region

Zu den vorgestellten Unternehmen gehört unter anderem Berky aus der Region Osnabrück. Das Unternehmen gilt als eines der Beispiele dafür, wie auch produzierende Betriebe nachhaltiger aufgestellt werden können. Weitere Details zu den anderen vier Unternehmen hat die IHK in ihrer Sammlung dokumentiert.

Die ausgewählten Betriebe kommen aus unterschiedlichen Branchen. Das ist bewusst so gewählt. Die IHK will zeigen, dass Nachhaltigkeit keine Nische ist. Sie funktioniert in der Industrie genauso wie im Dienstleistungssektor.

Sparkasse Osnabrück setzt auf ZNU-Standard

Auch die Finanzbranche ist Teil der Bewegung. Die Sparkasse Osnabrück arbeitet nach dem ZNU-Standard. Dieser Standard des Zentrums für Nachhaltige Unternehmensführung legt fest, wie Nachhaltigkeitsziele in betriebliche Abläufe integriert werden können.

Für eine Bank ist das ein klares Signal. Kunden und Geschäftspartner achten verstärkt darauf, mit wem sie ihr Geld anlegen. Die Sparkasse Osnabrück reagiert darauf mit einem strukturierten Rahmenwerk. Nachhaltigkeit wird dort nicht als Marketing verstanden, sondern als Steuerungsinstrument.

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Warum Vorbilder aus der Region wichtig sind

Bundesweite Studien zeigen: Kleine und mittlere Unternehmen orientieren sich lieber an Betrieben aus ihrer eigenen Region. Abstrakte Konzepte oder Großkonzern-Beispiele helfen wenig. Konkrete Beispiele aus der Nachbarschaft hingegen schaffen Vertrauen.

Genau hier setzt die IHK-Kampagne an. Wenn ein bekanntes Osnabrücker Unternehmen seinen CO2-Ausstoß reduziert oder Ressourcen effizienter nutzt, ist das ein greifbarer Anreiz für andere. Die Botschaft lautet: Es geht, und es lohnt sich.

Digitalisierung als Hebel für mehr Nachhaltigkeit

Ein weiteres Thema der Sammlung ist die Verbindung von Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert entsprechende Projekte im Mittelstand. Digitale Prozesse können Energie sparen, Lieferketten transparenter machen und Abfall reduzieren.

Die IHK Osnabrück-Emsland greift diesen Ansatz auf. Betriebe, die ihre Produktion digitalisieren, schaffen oft gleichzeitig eine bessere Datenbasis für Nachhaltigkeitsziele. Beide Themen lassen sich also verbinden, nicht trennen.

Fazit: Regionaler Ansatz mit Signalwirkung

Die Good-Practice-Sammlung der IHK Osnabrück-Emsland ist mehr als eine Präsentation von Musterschülern. Sie ist ein praxisorientiertes Werkzeug für Unternehmen, die selbst aktiv werden wollen. Fünf Betriebe zeigen, dass nachhaltige Strategien im regionalen Mittelstand funktionieren. Das ist ein konkretes Angebot an alle anderen: Schaut her, lernt davon, macht es nach.

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