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Frostschäden im Winter vermeiden: Warum leerstehende Gebäude in Osnabrück zum Risiko werden

Wenn im Januar die Temperaturen im Osnabrücker Land unter den Gefrierpunkt fallen, denken die meisten Hausbesitzer an Schnee auf dem Gehweg oder an eine warme Stube. Kaum jemand macht sich Gedanken über das, was in den Wänden passiert. Genau dort aber, in den Wasserleitungen und den Rohren der Heizungsanlage, entsteht im Winter ein Schaden, der viele Eigentümer völlig unvorbereitet trifft. Frost arbeitet leise. Man hört ihn nicht, man sieht ihn nicht, und wenn er sich zeigt, ist es meistens schon zu spät.

Das Grundprinzip kennt jeder aus dem Physikunterricht, auch wenn kaum jemand es mit dem eigenen Haus verbindet: Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus. Rund neun Prozent Volumenzuwachs klingen harmlos, doch in einem geschlossenen Rohr entsteht dabei ein enormer Druck. Metall und Kunststoff halten das nur begrenzt aus. Die Leitung reißt oder ein Fitting gibt nach. Solange das Eis den Riss verschließt, bleibt alles trocken. Erst beim Tauwetter, oft mitten in der Nacht, läuft das Wasser aus und sucht sich seinen Weg durch Decken, Wände und Böden.

Besonders gefährdet sind Immobilien, in denen niemand wohnt und in denen die Heizung stillsteht. Wer für ein leerstehendes Objekt in der Region eine kurzfristige Lösung sucht, kann eine mobile Heizung mieten in Osnabrück und so das Gebäude über die kalten Monate frostfrei halten, bis der Dauerbetrieb wieder gesichert ist. Der Gedanke daran kommt vielen Eigentümern erst, wenn der Schaden bereits da ist. Dabei ist die Prävention der eigentlich einfache Teil.

Wann ein Gebäude zur Frostfalle wird

Nicht jedes Haus trägt dasselbe Risiko. Kritisch wird es immer dann, wenn ein Gebäude über längere Zeit nicht beheizt wird und trotzdem noch Wasser in den Leitungen steht. Das betrifft eine ganze Reihe von Situationen, die im Alltag häufiger vorkommen, als man denkt.

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Ein klassischer Fall ist der Leerstand nach einem Eigentümerwechsel. Ein Haus wird verkauft, die neuen Besitzer ziehen erst im Frühjahr ein, und über den Winter steht das Objekt unbeheizt da. Niemand fühlt sich so richtig zuständig, die Zählerstände sind abgemeldet, der Strom vielleicht auch. In den Stadtteilen Schinkel oder Haste, wo viele ältere Ein- und Zweifamilienhäuser den Besitzer wechseln, ist das eine typische Konstellation.

Auch während einer Sanierung entsteht ein Zeitfenster, in dem das Gebäude verwundbar ist. Die alte Heizung ist raus, die neue noch nicht in Betrieb, und dazwischen liegen manchmal Wochen. Wenn dann eine Kältewelle über das Wüsteviertel oder über Georgsmarienhütte zieht, kühlt der Rohbau schnell aus. Erbengemeinschaften kennen das Problem ebenfalls: Ein geerbtes Haus bleibt oft monatelang unbewohnt, weil sich die Beteiligten noch nicht über die Zukunft einig sind.

Und dann gibt es den Fall, mit dem niemand rechnet, weil das Haus eigentlich bewohnt ist: die Heizung fällt einfach aus. Ein defekter Brenner, eine kaputte Umwälzpumpe oder ein Stromausfall über mehrere Tage, und schon sinkt die Innentemperatur bei strengem Frost langsam, aber sicher Richtung null. Gerade in älteren Häusern in Belm oder Bramsche, in denen Leitungen durch schlecht gedämmte Außenwände oder ungeheizte Kellerräume verlaufen, geht das schneller, als viele glauben.

Was ein Frostschaden wirklich kostet

Die Reparatur einer gerissenen Leitung ist selten das Teure. Ein Klempner tauscht das betroffene Rohrstück, und die reine Handwerkerrechnung bleibt überschaubar. Das eigentliche Problem ist das Wasser, das in der Zwischenzeit ausgetreten ist. Ein einziger geplatzter Anschluss kann über Stunden hunderte Liter freisetzen, wenn niemand vor Ort ist, um den Haupthahn zuzudrehen.

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Dieses Wasser durchfeuchtet Estrich und Dämmung, kriecht unter den Bodenbelag und zieht in das Mauerwerk. Parkett wirft sich auf, Putz löst sich, und nach ein paar Tagen beginnt es zu riechen. Dann kommt der Schimmel. Was mit einem kleinen Riss anfing, endet nicht selten mit aufgestemmten Böden, Trocknungsgeräten, die wochenlang laufen, und einem Sanierungsaufwand, der schnell fünfstellig wird. Wer schon einmal die Gebäudeversicherung nach einem größeren Leitungswasserschaden eingeschaltet hat, weiß, wie lange sich so ein Fall hinziehen kann.

Ein Punkt wird dabei gern übersehen: Versicherungen erwarten, dass Eigentümer ihre Sorgfaltspflicht erfüllen. Steht ein Gebäude im Winter leer, gehört dazu, es entweder ausreichend zu beheizen oder die wasserführenden Leitungen fachgerecht zu entleeren. Wer beides unterlässt, riskiert im Schadensfall Diskussionen über die Regulierung. Aus einem technischen Missgeschick kann so ein finanzieller Streitfall werden.

Vorsorge kostet einen Bruchteil

Verglichen mit diesen Folgekosten ist Frostschutz geradezu günstig. Die naheliegendste Maßnahme ist, das Gebäude einfach durchgehend leicht temperiert zu halten. Schon fünf bis acht Grad reichen aus, um Eis in den Leitungen zu verhindern. Voraussetzung ist allerdings, dass eine funktionierende Heizung vorhanden ist, die diese Grundwärme zuverlässig liefert. Genau daran hakt es in den kritischen Situationen.

Wo die feste Anlage ausgefallen, ausgebaut oder noch nicht angeschlossen ist, hilft eine temporäre Beheizung. Mobile Heizzentralen werden dafür an das bestehende Heizungsnetz des Gebäudes angeschlossen und übernehmen dessen Aufgabe, solange es nötig ist. Als Heizanhänger decken sie einen Bereich von etwa 100 bis 445 Kilowatt ab, als Heizcontainer reichen sie von 640 bis zu 1.400 Kilowatt. Damit lässt sich vom einzelnen Wohnhaus bis zum großen Mehrfamilienobjekt fast alles versorgen. Betrieben werden die Geräte in der Regel mit Heizöl, auf Anfrage sind auch Erdgas oder Flüssiggas möglich. Lieferung und Installation erfolgen meist innerhalb von 24 Stunden, deutschlandweit und damit auch in Osnabrück und im Umland. Wartung und Betankung lassen sich auf Wunsch mitbuchen, sodass sich vor Ort niemand darum kümmern muss.

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Für ein leerstehendes Haus, das über einen kalten Monat gebracht werden soll, ist das oft die pragmatischere Wahl, als die gesamte Anlage zu entleeren und im Frühjahr wieder in Betrieb zu nehmen. Und bei einem plötzlichen Heizungsausfall im bewohnten Objekt verschafft eine solche Übergangslösung die Zeit, die Reparatur in Ruhe zu organisieren, ohne dass die Substanz Schaden nimmt.

Wer im Winter vorausdenkt

Am Ende läuft es auf eine simple Frage hinaus: Wer schaut nach dem Gebäude, wenn draußen der Frost steht? Bei einem bewohnten Haus mit laufender Heizung ist die Antwort einfach. Sobald aber Leerstand, Umbau oder ein technischer Defekt ins Spiel kommen, entsteht eine Lücke, in der niemand so recht die Verantwortung trägt.

Gerade Eigentümer, die ihre Immobilie aus der Ferne verwalten, oder Verwaltungen, die mehrere Objekte in Osnabrück und den umliegenden Gemeinden betreuen, tun gut daran, das Thema vor der ersten Kältewelle auf dem Schirm zu haben. Ein kurzer Blick auf die eigenen Gebäude im Herbst, eine klare Regelung, wer im Ernstfall reagiert, und die Sicherheit, im Notfall schnell eine Übergangswärme organisieren zu können, kosten wenig. Ein Frostschaden dagegen kostet Nerven, Zeit und im schlimmsten Fall eine halbe Etage. Die Rechnung ist eindeutig, und sie geht immer zugunsten der Vorsorge aus.

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