@fire-Einsatzkräfte aus Osnabrück nach Venezuela-Mission zurück

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.
Fünf Tage lang suchten sie im Trümmerfeld: Das Light-USAR-Team des Osnabrücker Vereins @fire ist nach seinem Einsatz im Erdbebengebiet Venezuelas zurück in Deutschland. Am Morgen landete der Trupp auf dem Fliegerhorst Wunstorf bei Hannover. An Bord: 26 Einsatzkräfte und drei Rettungshunde.
Rückkehr per Militärtransporter
Die Bundeswehr stellte für den Rückflug einen Airbus A400M zur Verfügung. Der Militärtransporter brachte das Team vom Einsatzgebiet direkt nach Niedersachsen. Wunstorf ist der nächstgelegene Fliegerhorst der Luftwaffe mit entsprechender Landekapazität für diesen Flugzeugtyp.
@fire hat seinen Sitz in Osnabrück. Die Organisation ist ein gemeinnütziges, ehrenamtliches Netzwerk von Feuerwehrleuten, das seit mehr als 20 Jahren internationale Katastrophenhilfe bei Naturkatastrophen leistet.
Fast rund um die Uhr im Einsatz
Den Angaben von @fire zufolge arbeiteten die Helfer während der fünf Tage nahezu durchgehend. Die Einsatzkräfte suchten in den betroffenen Gebieten Venezuelas nach Verschütteten, unterstützt von speziell ausgebildeten Rettungshunden.
Das Light-USAR-Team ist auf die schnelle Suche und Bergung in eingestürzten Gebäuden spezialisiert. USAR steht für Urban Search and Rescue, also städtische Such- und Rettung. Solche Teams können innerhalb kurzer Zeit nach einer Katastrophe einsatzbereit sein.
Ehrenamtliche Struktur
@fire unterscheidet sich von staatlichen Hilfsorganisationen durch seine rein ehrenamtliche Struktur. Die Mitglieder sind hauptberuflich bei Feuerwehren und Hilfsorganisationen tätig. Für internationale Einsätze nehmen sie Urlaub oder werden von ihren Arbeitgebern freigestellt.
Der Verein arbeitet mit nationalen Behörden und internationalen Partnern zusammen. Neben Erdbeben gehören Vegetationsbrände zu den Einsatzschwerpunkten. @fire war in den vergangenen Jahren unter anderem bei Waldbränden in Südeuropa aktiv.
Venezuela nach dem Erdbeben
Ein Erdbeben hatte in Venezuela erhebliche Schäden angerichtet und Menschen verschüttet. Die genauen Opferzahlen und das Ausmaß der Zerstörung waren zunächst schwer einzuschätzen. Das @fire-Team gehörte zu den internationalen Kräften, die rasch in das betroffene Gebiet reisten. Die Koordination mit der Bundeswehr ermöglichte den Transport unter schwierigen logistischen Bedingungen.
Das @fire-Team aus Osnabrück hat seinen Venezuela-Einsatz abgeschlossen und ist zurückgekehrt. Für die 26 Helfer beginnt nun die Nachbereitung des Einsatzes.



