Wirtschaft

Felix Schoeller plant Biomassekraftwerk in Lüstringen

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Der Spezialpapier-Hersteller Felix Schoeller plant den Bau eines Biomassekraftwerks neben seinem Werk im Osnabrücker Stadtteil Lüstringen. Als Brennstoff ist Altholz vorgesehen. Die Stadt Osnabrück hat das Projekt politisch auf den Weg gebracht.

Altholz statt fossiler Brennstoffe

Das Biomassekraftwerk soll direkt am Werksgelände in Lüstringen entstehen. Als Brennstoff ist Altholz vorgesehen, also gebrauchtes Holzmaterial, das andernfalls entsorgt werden müsste.

Die Anlieferung des Altholzes soll über die Straße Scharfe Hegge erfolgen. Das geht aus Planungsunterlagen der Stadt Osnabrück hervor.

Stadt macht den politischen Weg frei

Die Stadtverwaltung Osnabrück hat das Projekt unterstützt. Die Politik soll nun die formalen Voraussetzungen für den Baubeginn schaffen. Details zu konkreten Beschlüssen oder Abstimmungsergebnissen lagen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht vollständig vor.

Biomassekraftwerke gelten als regelbare erneuerbare Energiequelle. Anders als Solar- oder Windkraftanlagen können sie unabhängig von Wetterbedingungen kontinuierlich Strom liefern.

Schoeller: Traditionsunternehmen in Osnabrück

Die Familie Schoeller ist eng mit Osnabrück verbunden. Zu Ehren ihrer Verdienste trägt eine Straße in der Stadt ihren Namen. Das Unternehmen Felix Schoeller produziert in Lüstringen Spezialpapiere, etwa für fotografische und industrielle Anwendungen.

Lüstringen als Standort

Altholz als Brennstoff ist in der Biomasse-Branche etabliert. Es handelt sich um einen nachwachsenden Rohstoff, der nach seiner ursprünglichen Nutzung einer weiteren Verwertung zugeführt wird.

Das geplante Kraftwerk soll den Standort Lüstringen stärken. Felix Schoeller investiert damit in Osnabrück und sichert nach Unternehmensangaben Arbeitsplätze vor Ort.

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