Gesundheit

Engels-Fackel macht Station in Osnabrück: Zeichen für schwerkranke Kinder

Die Engels-Fackel ist in Osnabrück angekommen. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter empfing das Symbol des bundesweiten Kinder-Lebens-Laufs in der Friedensstadt. Der Besuch des Fackelsymbols macht auf die Arbeit der Kinderhospize aufmerksam.

Ankunft mit Oldtimern aus Telgte

Die Engels-Fackel kam aus Telgte nach Osnabrück. Mehrere Oldtimer brachten sie vom Sternenland e.V. in die Friedensstadt. Die Übergabe an den Juniorbotschafter des Ambulanten Kinderhospizdienstes Osnabrück war ein bewegender Moment für alle Anwesenden.

Nach der Übergabe machten sich Kinder und Jugendliche auf den Weg. Eine Gruppe, begleitet vom Ambulanten Kinderhospizdienst, umrundete das sogenannte Carré rund um das Osnabrücker Hospiz. Manche gingen zu Fuß, andere fuhren im Rollstuhl. Das Bild zeigte, für wen die Fackel brennt.

Was steckt hinter dem Kinder-Lebens-Lauf?

Der Kinder-Lebens-Lauf ist eine Kampagne des Bundesverbands Kinderhospiz e.V. Die Engels-Fackel reist dabei von Einrichtung zu Einrichtung quer durch Deutschland. Das Ziel: Kinderhospizarbeit sichtbar machen und Solidarität zeigen.

Die Kampagne läuft noch bis zum 10. Oktober 2026. Hospize, Vereine, Unternehmen und Freiwillige tragen die Fackel gemeinsam weiter. Jede Station ist ein öffentliches Zeichen für schwerkranke Kinder und ihre Familien.

Ambulanter Kinderhospizdienst in Osnabrück

Der Ambulante Kinderhospizdienst Osnabrück begleitet Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Die Fachkräfte und Ehrenamtlichen unterstützen dabei auch die Familien. Die Arbeit läuft ohne großes Aufsehen, ist aber für Betroffene unentbehrlich.

Die Osnabrücker Gemeinschaft unterstützt den Dienst auf verschiedene Wege. Erst im Januar 2026 sammelte die Interessengemeinschaft Lotter Straße über 1.100 Euro für den Ambulanten Kinderhospizdienst. Solche Aktionen zeigen das breite gesellschaftliche Rückhalt für die Einrichtung.

Pötter als Botschafterin der Solidarität

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter übernahm beim Empfang der Fackel eine symbolische Rolle. Sie vertritt die Stadt Osnabrück nach außen und setzt damit ein politisches Signal. Kinderhospizarbeit verdient öffentliche Aufmerksamkeit: Das ist die Botschaft hinter dem Empfang.

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Osnabrück versteht sich als Friedensstadt. Zu diesem Selbstverständnis gehört auch das Eintreten für Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Der Empfang der Engels-Fackel passt in dieses Bild.

Fazit: Osnabrück setzt ein klares Zeichen

Der Besuch der Engels-Fackel in Osnabrück ist mehr als ein symbolischer Akt. Er richtet den Blick auf Kinder, die täglich mit schwerer Krankheit leben. Der Ambulante Kinderhospizdienst leistet dabei stille, aber wichtige Arbeit. Die Unterstützung durch die Stadt und durch Bürgerinnen und Bürger ist für diese Arbeit unverzichtbar. Die Fackel zieht weiter, doch das Thema bleibt in Osnabrück präsent.

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