Emsland glänzt mit 37 Medaillen bei Landesmeisterschaft in Lingen
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926 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 156 Vereine und fast 1700 Meldungen: Die XXL-Landesmeisterschaft in Lingen war ein Rekord-Event. Vom 12. bis 14. Juni kämpften Athleten aus den Altersklassen U16 bis zu den Aktiven gemeinsam um Niedersachsens Leichtathletik-Titel. Das Emsland schlug sich dabei stark und kehrte mit 37 Medaillen heim.
Premiere im neuen Emslandstadion
Das Emslandstadion an der Düsternortstraße in Lingen erlebte mit dieser Veranstaltung seine Einweihung als Wettkampfstätte. Erstmals trugen U16, U18, U20 sowie Frauen und Männer ihre Titelkämpfe gemeinsam aus. Das Format war neu, der Rahmen passend. Lingen wurde für drei Tage zum Zentrum der nordwestdeutschen Leichtathletik.
Die Rekordzahl der Meldungen zeigt das Gewicht dieser Veranstaltung. Kein anderer niedersächsischer Leichtathletik-Wettkampf hatte zuvor so viele Startmeldungen verzeichnet. Trotzdem fehlten einige Top-Athleten aus verschiedenen Gründen.
Emsland glänzt mit breiter Medaillenausbeute
37 Medaillen holten die emsländischen Athleten über alle Altersklassen hinweg. Das Ergebnis ist bemerkenswert, auch weil nicht alle Stamm-Athleten am Start waren. Die Vereine aus der Region zeigten Tiefe im Kader.
Besonders aufhorchen ließ Lotta Terhorst über 80 Meter Hürden. Die junge Athletin kratzte am Landesrekord. Ihre Leistung war eine der sportlichen Glanzlichter des Wochenendes aus emsländischer Sicht.
LG Papenburg-Aschendorf mit breiter Präsenz
Die LG Papenburg-Aschendorf trat mit 16 Startern an. Der Verein führte die Meldelisten in gleich fünf Disziplinen an. Ob daraus auch Titel wurden, war offen. Eine Tabellenführung bei den Meldungen sagt wenig über das Ergebnis am Wettkampftag aus.
Auch andere emsländische Vereine stellten starke Einzelathleten. Die LG Emstal-Dörpen, der VfL Lingen und der SV Sigiltra Sögel waren jeweils vertreten.
DM-Norm für Karl-Christian Schüttert
Karl-Christian Schüttert vom SV Sigiltra Sögel verpasste zwar eine Medaille. Trotzdem war sein Auftritt ein Erfolg. Der U18-Athlet lief die 400 Meter in persönlicher Bestzeit von 51,04 Sekunden. Damit erfüllte er die Norm für die Deutschen Meisterschaften.
Dreisprung-Vizemeisterin Kira Wittmann im Blick
Eines der interessantesten Einzelduelle lieferte Kira Wittmann. Die deutsche Dreisprung-Vizemeisterin startet für Hannover 96, stammt aber aus Badbergen im Landkreis Osnabrück. Sie benötigte für die Bestätigungsnorm eine Weite von 14 Metern. In der Halle hatte sie 2023 bereits 14,08 Meter gesprungen. Im Freien fehlten ihr zuletzt nur drei Zentimeter zur geforderten Marke.
Rekord-Teilnehmerfeld setzt Maßstäbe
156 Vereine aus ganz Niedersachsen reisten nach Lingen. Die Zahl der Meldungen übertraf alle bisherigen Landesmeisterschaften. Mit 13 Altersklassen und drei Wettkampftagen war das Format deutlich umfangreicher als üblich. Das erklärt den Begriff XXL im Namen der Veranstaltung.
Der Niedersächsische Leichtathletik-Verband hatte die Titelkämpfe bewusst in Lingen angesetzt. Das neue Stadion bot die nötige Infrastruktur für ein Großereignis dieser Art.
Fazit: Starkes Signal aus dem Emsland
37 Medaillen bei einer Rekord-Landesmeisterschaft sind ein deutliches Zeichen. Das Emsland hat im niedersächsischen Nachwuchs- und Aktivensport eine starke Stellung. Die Premiere des Emslandstadions als Wettkampfstätte verlief erfolgreich, für die Region und für den Verband. Für Lingen und das Emsland war das Wochenende ein sportlicher Höhepunkt des Jahres.



