Lokal

Emsland baut neue Feuerwehrzentrale in Lingen-Bramsche

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Der Landkreis Emsland baut seine neue Feuerwehrtechnische Zentrale in Lingen-Bramsche. Der Feuerschutzausschuss hat den Standort in einer Sitzung beschlossen. Damit endet eine Suche, die im Dezember 2025 begonnen hatte.

Alter Standort fällt weg

Die bisherige Feuerwehrtechnische Zentrale befindet sich in Lingen. Doch der aktuelle Standort steht dem Landkreis künftig nicht mehr zur Verfügung. Der Grund: Eigenbedarf. Zudem erfüllt das bestehende Gebäude die aktuellen Anforderungen an eine moderne FTZ nicht mehr.

Der Landkreis Emsland reagierte darauf mit einer gezielten Standortsuche im südlichen Kreisgebiet. Seit Dezember 2025 prüfte die Kreisverwaltung verschiedene Möglichkeiten. Im südlichen Emsland werden Feuerwehrgeräte geprüft, gewartet und die Feuerwehren des Kreises unterstützt.

Zwei Grundstücke standen zur Wahl

Im März 2026 lagen zwei konkrete Vorschläge auf dem Tisch. Die Kreisverwaltung und der Feuerschutzausschuss diskutierten Grundstücke in Lingen und in Bawinkel. Beide Standorte wurden geprüft und bewertet.

Am Ende fiel die Entscheidung auf ein Grundstück im Lingener Ortsteil Bramsche. Lingen-Bramsche liegt zentral im südlichen Emsland. Der Standort gilt als gut erreichbar für die Feuerwehren der Region.

Wichtige Infrastruktur für den Brandschutz

Eine Feuerwehrtechnische Zentrale ist eine Pflichteinrichtung der Landkreise in Niedersachsen. Dort werden Atemschutzgeräte, Fahrzeuge und weitere Ausrüstung geprüft und gewartet. Auch Aus- und Fortbildungen finden in solchen Zentren statt.

Im Landkreis Emsland gibt es zwei FTZ-Standorte: einen in Sögel im nördlichen Kreisgebiet und bislang einen in Lingen im Süden. Der Neubau in Lingen-Bramsche soll den bisherigen Lingener Standort ersetzen.

Der Landkreis Emsland ist der flächenmäßig größte Landkreis Niedersachsens. Er wurde am 1. August 1977 aus den früheren Kreisen Aschendorf-Hümmling, Meppen und Lingen gebildet. Die großen Entfernungen machen eine dezentrale Infrastruktur für den Brandschutz notwendig.

Lesen  Schwimmen in Osnabrück: Familienpreise verdoppelt seit Jahren

Wie geht es weiter?

Mit der Standortentscheidung ist der erste wichtige Schritt getan. Nun folgen Planung und Bau der neuen Anlage. Einen genauen Zeitplan für den Neubau hat der Landkreis bisher nicht öffentlich kommuniziert.

Der Feuerschutzausschuss befasste sich in seiner Sitzung neben der Standortfrage auch mit personellen Themen. Auf der Tagesordnung stand die Ernennung des stellvertretenden Abschnittsleiters für den Brandschutzabschnitt Mitte sowie die Besetzung weiterer Leitungspositionen in anderen Abschnitten.

Fazit

Der Landkreis Emsland schafft mit dem Neubau in Lingen-Bramsche die Grundlage für eine moderne Feuerwehrinfrastruktur im Kreissüden. Der alte Standort in Lingen hat ausgedient. Mit der getroffenen Entscheidung können Planung und Umsetzung nun vorangetrieben werden.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"