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DWD warnt: Orkantief trifft Niedersachsen mit 110 km/h

Ein kräftiges Orkantief zieht über Niedersachsen hinweg. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturmböen mit bis zu 110 Kilometern pro Stunde, Gewittern und Starkregen. Auch der Raum Osnabrück und das Emsland sind betroffen.

Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 km/h

Der Deutsche Wetterdienst hat für weite Teile Niedersachsens Unwetterwarnungen herausgegeben. Im Binnenland rechnen die Meteorologen mit Sturmböen zwischen 55 und 70 Kilometern pro Stunde. An der Küste und auf exponierten Lagen sind Böen von bis zu 110 Kilometern pro Stunde möglich. Das entspricht der Windstärke eines schweren Sturms.

Dazu kommt Starkregen. Laut Wetterdienst können örtlich bis zu 25 Liter Niederschlag pro Quadratmeter fallen. Hagel ist ebenfalls nicht ausgeschlossen. Die Kombination aus Wind, Regen und Gewittern macht das Wetterereignis gefährlich.

Warnung gilt für Stadt und Landkreis Osnabrück

Auch für die Region Osnabrück gilt die Unwetterwarnung. Autofahrer sollten besonders vorsichtig sein. Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste können Straßen blockieren. Der Wetterdienst empfiehlt, Aufenthalte im Freien auf das Nötigste zu beschränken.

Das Emsland liegt ebenfalls im Einflussbereich des Tiefs. Dort sind ähnliche Windgeschwindigkeiten wie im übrigen Binnenland Niedersachsens zu erwarten. Starke Böen können Baustellen, Gerüste und lose Gegenstände zu einer Gefahr werden lassen.

Wann lässt der Wind nach?

Laut Vorhersage soll der Wind im Laufe des Vormittags nachlassen. Genaue Zeitangaben machten die Meteorologen nicht. Bis dahin bleibt die Lage angespannt. Feuerwehren und Einsatzkräfte in der Region sollten auf erhöhtes Einsatzaufkommen vorbereitet sein.

Schäden bislang überschaubar

Nach vergleichbaren Sturmereignissen in Norddeutschland in jüngster Vergangenheit blieben größere Schäden aus. Am Montag nach einem ähnlichen Orkantief waren keine schwerwiegenden Schäden bekannt geworden. Dennoch darf die aktuelle Warnung nicht unterschätzt werden.

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Der Wetterdienst stuft das Ereignis als Unwetter ein. Das ist die zweithöchste von vier Warnstufen. Bei solchen Wetterlagen können Fähren ausfallen, Häfen überfluten und der Bahnverkehr beeinträchtigt werden. Reisende sollten sich vor Fahrtantritt über aktuelle Meldungen informieren.

Fazit: Vorsicht ist geboten

Das Orkantief trifft Niedersachsen mit voller Kraft. Für den Raum Osnabrück und das Emsland gilt: Unnötige Ausflüge vermeiden, Fahrzeuge von Bäumen fernhalten und auf Warnmeldungen achten. Der Wetterdienst aktualisiert seine Warnungen laufend. Wer seine Route oder Termine flexibel gestalten kann, sollte das tun.

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