Gesundheit

Caritas-Wohnungslosenhilfe Bersenbrück kämpft ums Überleben

Die ambulante Wohnungslosenhilfe der Caritas in Bersenbrück befindet sich in einer ernsten Lage. Die Herausforderungen für das Team sind nach eigenen Angaben besonders groß. Wer die Einrichtung unterstützen möchte, kann vor allem eines tun: Geld spenden.

40 Jahre Arbeit für Menschen ohne Zuhause

Seit vier Jahrzehnten begleitet die ambulante Wohnungslosenhilfe in Bersenbrück Menschen ohne festen Wohnsitz. Die Einrichtung der Caritas hat ihren Sitz an der Bürgermeister-Kreke-Straße 3. Das Team bietet Beratung, Unterkünfte und praktische Unterstützung an.

Zum 40-jährigen Bestehen kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft im Gemeindehaus Bersenbrück zusammen. Netzwerkpartner sowie haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas blickten gemeinsam auf vier Jahrzehnte zurück. Die Arbeit der Einrichtung hat in dieser Zeit viele Menschen erreicht und begleitet.

Beratung und Begleitung im Alltag

Die Wohnungslosenhilfe arbeitet ambulant. Das bedeutet: Das Team sucht die Betroffenen auf und begleitet sie im Alltag. Wie viele Menschen ohne festen Wohnsitz genau in Bersenbrück leben, lässt sich schwer beziffern. Die Koordinatorin der Einrichtung räumte selbst ein, dass sie keine genauen Zahlen nennen kann.

Die Hilfe beschränkt sich nicht auf die Wohnsituation. Das Team unterstützt Betroffene auch bei Behördengängen, beim Umgang mit Schulden oder beim Aufbau eines geregelten Alltags. Betroffene berichten, dass die Caritas ihnen in vielen Lebensbereichen geholfen hat.

Krisenzeit stellt Einrichtung vor besondere Probleme

Die aktuelle Lage belastet das Team stark. In schwierigen Zeiten musste die Beratungsstelle vorübergehend offiziell schließen. Dennoch arbeiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter. Jeweils zwei Personen hielten den Betrieb aufrecht und betreuten die Klientinnen und Klienten.

Die Einrichtung ist dabei auf externe Unterstützung angewiesen. Ohne ausreichende Finanzierung kann das Angebot nicht aufrechterhalten werden. Die Caritas ruft deshalb öffentlich zu Spenden auf.

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Ehrenamtliche Strukturen als Rückgrat

Ein starkes Netzwerk aus Haupt- und Ehrenamtlichen trägt die Arbeit mit. Ohne ehrenamtliches Engagement wäre der Betrieb in dieser Form nicht möglich. Die Aktionswochen der Wohnungslosenhilfe in der Vergangenheit zeigten das breite gesellschaftliche Interesse an der Arbeit der Einrichtung.

Auch auf Landesebene ist die Arbeit vernetzt. Niedersachsen fördert Hilfsangebote für Wohnungslose über verschiedene Programme. Bersenbrück ist dabei Teil eines überregionalen Netzwerks aus Beratungs- und Begleitangeboten.

Fazit: Solidarität ist gefragt

Die ambulante Wohnungslosenhilfe in Bersenbrück leistet seit 40 Jahren unverzichtbare Arbeit. Gerade jetzt, in einer schwierigen Phase, braucht die Einrichtung Rückhalt aus der Gesellschaft. Wer helfen möchte, kann die Caritas Bersenbrück direkt kontaktieren und eine Spende leisten. Jeder Beitrag zählt, um das Angebot für Menschen in Not zu sichern.

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