Broadway-Musical über 9/11 kommt im Herbst nach Osnabrück
Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.
Im Haus der Jugend Osnabrück bringt das Musical Amateurprojekt Osnabrück (map) das Stück „Come From Away – die von woanders“ auf die Bühne. Die Produktion startet im September 2026. Mehr als 100 Menschen wirken auf und hinter der Bühne mit.
Eine wahre Geschichte aus den Tagen nach dem 11. September
Das Musical basiert auf tatsächlichen Ereignissen. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 mussten Tausende Flugzeuge außerplanmäßig landen. Die kleine kanadische Stadt Gander in Neufundland nahm mehr als 7.000 gestrandete Passagiere auf. Einwohner öffneten ihre Häuser und versorgten die Fremden mit Essen und Unterkunft.
Das Stück wurde von Irene Sankoff und David Hein geschrieben und feierte seinen Durchbruch am Broadway, wo es vielfach ausgezeichnet wurde. Die Geschichte verbindet den Schrecken eines historischen Ereignisses mit dem Thema menschlicher Solidarität.
Osnabrücker Amateurprojekt mit schwierigem Thema
Das Thema 9/11 berührt viele Menschen bis heute persönlich. Die Aufführungen finden 25 Jahre nach den Anschlägen statt.
Die Vorstellungen im Haus der Jugend dauern zwei Stunden ohne Pause. Die Altersempfehlung liegt bei 12 Jahren. Der Saaleinlass beginnt 20 Minuten vor Beginn, das Foyer öffnet bereits eine Stunde früher.
Mehrere Termine im Herbst 2026
Tickets sind für verschiedene Termine erhältlich. Eine Vorstellung ist für den 27. September 2026 um 13:30 Uhr geplant, weitere Aufführungen finden sonntags um 17:00 Uhr statt. Karten können über das Haus der Jugend Osnabrück erworben werden, Kontakt ist unter der Telefonnummer 0541 323 4178 möglich.
Ein Stoff mit Relevanz weit über Osnabrück hinaus
„Come From Away“ wird weltweit von Laien- und Profiensembles aufgeführt. Das Stück greift Themen auf, die über den 11. September hinausreichen: Fremdenfeindlichkeit, Offenheit und Gemeinschaft. In Nordamerika erlebte das Musical zuletzt eine Wiederentdeckung, als gesellschaftliche Debatten über Migration und Grenzen neu aufflammten.
An der Osnabrücker Produktion sind über 100 Menschen beteiligt. Das Haus der Jugend ist ein etablierter Ort für solche Projekte in der Stadt.



