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Bramsche: Polizei befreit eingeschlossenen Jugendlichen aus Ersatzbus

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Ein nächtlicher Heimweg endete für einen 17-jährigen Osnabrücker unfreiwillig im Busdepot in Bramsche. Der Jugendliche war in der Nacht zu Dienstag, dem 21. Juli, mit dem Schienenersatzverkehr der Nordwestbahn unterwegs. Nach der letzten Fahrt blieb er versehentlich im verschlossenen Bus zurück. Nordwestbahn und Polizei befreiten ihn schließlich gemeinsam.

Von Lohne nach Bramsche, aber nicht nach Hause

Der 17-Jährige wollte von Lohne in Richtung Osnabrück fahren und nutzte dafür den Schienenersatzverkehr der Nordwestbahn. Der Bus erreichte Bramsche, der Fahrer beendete dort seinen Dienst und übersah dabei offenbar seinen letzten Fahrgast.

Ob der Jugendliche schlief oder die Lage zunächst nicht erkannte, ist nicht bekannt. Der Fahrer stieg aus, schloss den Bus ab und machte Feierabend.

Fahrer kehrt um, scheitert aber an einer Panne

Erst später bemerkte der Busfahrer, dass noch ein Fahrgast im Fahrzeug saß, und machte sich auf den Rückweg nach Bramsche. Unterwegs erlitt er eine Panne und konnte den Bus nicht mehr rechtzeitig selbst öffnen.

Der Jugendliche saß damit im verschlossenen, abgestellten Bus im Depot und konnte das Fahrzeug nicht eigenständig verlassen.

Polizei öffnet Bus per Not-Entriegelung

Die Polizei Osnabrück rückte aus und öffnete den Bus per Not-Entriegelung. Der 17-Jährige blieb unverletzt. Der Vorfall ereignete sich in den Nachtstunden des 21. Juli. Die Nordwestbahn war in den Vorgang eingebunden.

Schienenersatzverkehr mit ungeplantem Ende

Der Schienenersatzverkehr ersetzt bei Streckensperrungen oder Bauarbeiten Zugverbindungen durch Busse. Solche Einsätze verlaufen in der Regel ohne Zwischenfälle.

Im Fall von Bramsche hätte ein Blick in den Fahrgastraum vor dem Abschließen den Polizeieinsatz vermieden.

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