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Bramsche: 150 Menschen demonstrieren mit „Omas gegen Rechts“

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

In Bramsche haben sich rund 150 Menschen zu einer Kundgebung der Initiative „Omas gegen Rechts“ versammelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer demonstrierten für Demokratie und gegen Rechtsextremismus. Die Veranstaltung reihte sich in eine Serie ähnlicher Aktionen der Gruppe in ganz Deutschland ein.

Engagement im Landkreis Osnabrück

Die Initiative „Omas gegen Rechts“ ist auch im Raum Osnabrück aktiv. Die Gruppe organisiert regelmäßig Kundgebungen und öffentliche Aktionen, um ein sichtbares Zeichen gegen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus zu setzen. Die Bramscher Kundgebung zeigt: Zivilgesellschaftliches Engagement beschränkt sich nicht auf Großstädte.

Bramsche liegt im Landkreis Osnabrück und hat rund 33.000 Einwohner. Eine Beteiligung von 150 Personen ist für eine Stadt dieser Größe ein deutliches Signal. Familien, Senioren und jüngere Menschen nahmen gemeinsam teil.

„Omas gegen Rechts“ als bundesweite Bewegung

Die Initiative „Omas gegen Rechts“ wurde in Österreich gegründet und hat sich seitdem in Deutschland stark ausgebreitet. Die Mitgliederzahl hat sich innerhalb kurzer Zeit vervielfacht. Auf ihrem ersten Bundeskongress in Erfurt wollten die Mitglieder ihre Strukturen besser vernetzen.

Die Osnabrücker Ortsgruppe hat zuletzt auch öffentlich Position bezogen. Sie kritisierte einen Fragenkatalog der CDU zur politischen Neutralität staatlich geförderter Organisationen. Die Gruppe warf der Partei vor, mit den 551 Fragen nicht Einsparpotenziale zu suchen, sondern zivilgesellschaftliche Organisationen unter Druck zu setzen.

Demos gegen Rechts bundesweit im Aufwind

Die Bramscher Veranstaltung steht nicht allein. In den vergangenen Jahren haben Demonstrationen gegen Rechtsextremismus in Deutschland deutlich an Zulauf gewonnen. In Berlin zogen zeitweise 150.000 Menschen gegen die AfD auf die Straße. Auch in kleineren Städten verzeichnen Organisatoren steigende Teilnehmerzahlen.

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Ein Muster wiederholt sich dabei: Angemeldete Teilnehmerzahlen werden oft deutlich übertroffen. Bei einer Kundgebung in Unterschleißheim kamen laut Polizei rund 800 Menschen, obwohl nur 150 angemeldet waren. Ähnliches beobachteten Organisatoren bei Veranstaltungen der Münchner Gruppe.

Themen: Antisemitismus und Demokratie

Viele Kundgebungen der Initiative verbinden das Thema Rechtsextremismus mit dem Kampf gegen Antisemitismus. Die Gruppen rufen dazu auf, für Freiheit und Demokratie einzutreten. Dieser Ansatz spricht offenbar Menschen unterschiedlicher Generationen an.

Fazit

Die Kundgebung in Bramsche zeigt, dass das Thema Rechtsextremismus auch in mittelgroßen Städten des Landkreises Osnabrück Menschen mobilisiert. Ob die Initiative dort dauerhaft Fuß fasst, hängt von weiteren Aktivitäten vor Ort ab. Die bundesweite Vernetzung gibt der Gruppe eine organisatorische Grundlage dafür.

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