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Bad Iburg bekommt fünf neue Sirenen für den Katastrophenschutz

Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.

Bad Iburg bekommt fünf neue Sirenen. Die Stadt im Landkreis Osnabrück ist damit Teil eines der größten Ausbauprojekte im regionalen Katastrophenschutz seit Jahren. Bis Sommer 2027 sollen im gesamten Landkreis 217 neue Sirenenanlagen in Betrieb gehen.

Millioneninvestition für mehr Sicherheit

Der Landkreis Osnabrück und seine Kommunen investieren gemeinsam rund 4,5 Millionen Euro in die neue Sireneninfrastruktur. Ende Oktober 2025 erhielt die Safus Warnsysteme GmbH den Zuschlag für die Umsetzung. Das Unternehmen ist nun für Lieferung und Installation aller 217 Anlagen verantwortlich.

Die neuen Sirenen sind mit Solarpanelen und Akkus ausgestattet. Sie funktionieren damit auch bei Stromausfall. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu älteren Anlagen, die auf eine stabile Stromversorgung angewiesen waren.

Gesteuert werden die Sirenen durch die Regionalleitstelle Osnabrück. Über das Modulare Warnsystem, kurz MoWas, lassen sich die Anlagen künftig automatisiert auslösen. Auch andere Warnkanäle können darüber angesteuert werden.

Samtgemeinde Bersenbrück macht den Anfang

Den Anfang im Landkreis machte die Samtgemeinde Bersenbrück. Sie erhält 14 neue Sirenen und war damit die erste Kommune, die mit dem Aufbau startete. Als erste einzelne Anlage wurde eine Sirene in Ankum in Betrieb genommen.

Das Netz wächst nun Schritt für Schritt. Jede neue Sirene schließt eine Lücke in der Warnabdeckung. Ziel ist eine flächendeckende Erreichbarkeit der Bevölkerung im gesamten Kreisgebiet.

Bad Iburg: Fünf Standorte für den Ernstfall

In Bad Iburg werden fünf Standorte für die neuen Anlagen festgelegt. Die genauen Positionen werden so gewählt, dass möglichst viele Einwohner im Alarmfall akustisch erreicht werden. Über die konkreten Standorte entscheiden Landkreis und Kommune gemeinsam.

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Die neuen Geräte sind laut und weitreichend. Moderne Sirenenanlagen können Töne über mehrere Kilometer abstrahlen. Das ist besonders in ländlichen Gebieten wichtig, wo die Häuser weit verstreut liegen.

Auch die Stadt Osnabrück hat bereits aufgerüstet

Die Stadt Osnabrück handelte bereits früher. Zum bundesweiten Warntag im September 2024 gingen dort 27 neue Sirenen in Betrieb. Sie ergänzen das bestehende Netz und wurden beim Warntag erstmals öffentlich getestet.

Der bundesweite Warntag findet jährlich statt. An diesem Tag werden alle Warnmittel gleichzeitig ausgelöst. Ziel ist es, Bevölkerung und Behörden auf den Ernstfall vorzubereiten.

Warnung als Pflichtaufgabe des Staates

Die Bevölkerungswarnung ist eine staatliche Kernaufgabe. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde das Sirenenetz in Deutschland weitgehend abgebaut. Spätestens seit der Corona-Pandemie und dem ersten chaotischen Warntag 2020 rückte das Thema wieder in den Fokus.

Seitdem investieren Bund, Länder und Kommunen gezielt in neue Infrastruktur. Der Landkreis Osnabrück folgt diesem Trend mit dem aktuellen Großprojekt. Bis Sommer 2027 soll das gesamte Kreisgebiet lückenlos abgedeckt sein.

Fazit

Mit 217 neuen Sirenen, 4,5 Millionen Euro Investition und einem klaren Zeitplan bis 2027 setzt der Landkreis Osnabrück ein deutliches Signal. Die Anlage in Bad Iburg ist ein weiterer Baustein in diesem Netz. Ob Solar, Akku oder digitale Steuerung: Die neue Generation der Warntechnik ist robuster und zuverlässiger als ihre Vorgänger. Gebraucht werden soll sie im besten Fall nie.

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