Politik

AfD-OB-Kandidat Wassermann: Drohung und harter Wahlkampf in Osnabrück

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Thorsten Wassermann kandidiert für die AfD als Oberbürgermeister in Osnabrück. Der Kommunalwahlkampf 2026 ist für ihn kein leichter. Nun sorgt eine Drohung gegen ihn für Aufsehen weit über die Stadtgrenzen hinaus.

Drohung auf Instagram: Grünen-Politiker im Fokus

Mitten im laufenden Wahlkampf veröffentlichte ein Mann auf Instagram eine Ankündigung. Er wolle AfD-Oberbürgermeisterkandidat Thorsten Wassermann bei der nächsten Begegnung auf der Großen Straße „spontan eliminieren“. Der Verfasser steht nach Recherchen in Verbindung mit den Grünen im Landkreis Osnabrück. Ob strafrechtliche Schritte eingeleitet werden, war zunächst nicht bekannt.

Wahlkampf auf der Straße: AfD präsent in der Osnabrücker Innenstadt

Ungeachtet des Vorfalls setzt die AfD ihren Wahlkampf fort. Vor dem Kaufhaus L&T in der Osnabrücker City betreibt die Partei einen Infostand. Dort werben Kandidaten der Rechtspopulisten für ihre Positionen und berichten, was sie antreibt.

Die AfD sucht die öffentliche Präsenz in der Fußgängerzone, sieht sich aber zugleich Anfeindungen gegenüber, die strafrechtlich relevant sein könnten.

Kommunalwahl 2026: AfD-Kandidaten in Niedersachsen teils ausgeschlossen

Nicht alle AfD-Kandidaten in der Region durften zur Wahl antreten. Mehrere Bewerber wurden von der Kommunalwahl in Niedersachsen ausgeschlossen. Grund waren Zweifel an ihrer Verfassungstreue.

Betroffen ist unter anderem ein Kandidat namens Bothe. Nicht ausgeschlossen wurden dagegen die Bürgermeisterkandidaten Adrian Maxhuni in der Samtgemeinde Bersenbrück und Florian Meyer in der Samtgemeinde Fürstenau. Beide Samtgemeinden liegen im Landkreis Osnabrück. Auch Reinhild Goes in Nörten-Hardenberg im Landkreis Northeim darf kandidieren.

Neben Bothe wurden zuvor bereits die AfD-Politiker Martin Sichert, Thorsten Moriße und Justin Vogel nicht zugelassen.

Wassermann im Mittelpunkt eines aufgeheizten Klimas

Thorsten Wassermann ist als AfD-Oberbürgermeisterkandidat die bekannteste Figur der Partei in Osnabrück. Die Drohung auf Instagram hat die Konfrontation im Wahlkampf sichtbar gemacht.

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Vier Reporter der Lokalredaktion der Neuen Osnabrücker Zeitung haben den Kommunalwahlkampf 2026 analysiert. In einem Video-Podcast behandeln sie die wichtigsten Themen und Kandidaten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Osnabrück künftig regiert wird.

Rechtliche Bewertung der Drohung offen

Drohungen gegen Kandidaten sind im politischen Wahlkampf nicht hinnehmbar. Wie der Vorfall gegen Thorsten Wassermann rechtlich bewertet wird, ist noch offen.

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