749 Stimmen: Bramsche wählt sein sechstes Jugendparlament
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Bramsche hat gewählt. 749 Personen aus dem Bramscher Stadtgebiet haben bei der Wahl zum sechsten Jugendparlament ihre Stimme abgegeben. Elf Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren werden die Belange von Kindern und Jugendlichen in der Kommune künftig vertreten.
Direkt gewählt, direkt verantwortlich
Das Jugendparlament Bramsche, kurz Jupa, existiert seit dem Jahr 2015. Seitdem wählen die Jugendlichen im Stadtgebiet ihre Vertreter alle zwei Jahre direkt. Die Abgeordneten arbeiten ehrenamtlich. Sie bringen Themen aus dem Alltag junger Menschen in die kommunale Politik ein.
Die elf Gewählten haben nun eine klare Aufgabe. Sie beteiligen sich auf kommunaler Ebene an jugendrelevanten Entscheidungen. Dabei geht es um konkrete Projekte, um Freizeitangebote und um die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Bramsche.
Budget von 3.000 Euro im Jahr
Das Jugendparlament verfügt über einen eigenen Etat. Jährlich stehen 3.000 Euro zur Verfügung. Das Geld fließt in Projekte, die von Jugendlichen für Jugendliche entwickelt werden. Die Abgeordneten entscheiden gemeinsam, wofür das Budget eingesetzt wird.
Das gibt dem Gremium echte Gestaltungsmacht. Es geht nicht nur um symbolische Beteiligung. Die Mitglieder des Jupas treffen eigenständige Entscheidungen mit realen Auswirkungen vor Ort.
Mehr als Reden: Praktische Projekte im Fokus
Das Jugendparlament ist auch bei praktischen Projekten aktiv. In Zusammenarbeit mit der Polizei und der Verkehrswacht bildet die Stadtjugendpflege Bramsche Schülerinnen und Schüler zu Buslotsen aus. Solche Kooperationen zeigen, wie das Gremium in der Stadtgesellschaft verankert ist.
Die JuleiCa, die Jugendleiter-Card, ist ein weiteres Angebot, das über die Stadtjugendpflege vermittelt wird. Sie qualifiziert junge Menschen für ehrenamtliche Arbeit in der Jugendarbeit.
Wahl noch vor der Kommunalwahl
Die Jupa-Wahl fand noch vor den regulären Kommunalwahlen in Bramsche statt. Damit setzt das Stadtgebiet ein Signal. Jugendliche Beteiligung wird ernst genommen. Sie wird organisiert, bevor die Erwachsenen an die Urnen treten.
749 abgegebene Stimmen zeigen, dass das Interesse unter den Jugendlichen vorhanden ist. Für eine kommunale Wahl in einer Stadt der Größe Bramsches ist das eine relevante Beteiligung.
Fazit: Kontinuität in der Jugendpolitik
Mit der sechsten Wahl in Folge hat sich das Jugendparlament in Bramsche als festes Element der Stadtpolitik etabliert. Elf neue Abgeordnete übernehmen Verantwortung für ihre Altersgruppe. Sie haben zwei Jahre Zeit, Projekte anzuschieben und ihre Stimme in der Kommunalpolitik hörbar zu machen.



