20 Millionen Euro: HS Osnabrück führt Forschungsranking an

Die Hochschule Osnabrück wirbt jährlich rund 20 Millionen Euro an Forschungsdrittmitteln ein. Damit belegt sie den ersten Platz unter den Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Niedersachsen. Keine andere Fachhochschule im Land erreicht diesen Wert.
Mehr als 100 Projekte laufen gleichzeitig
An den Standorten Osnabrück und Lingen arbeiten derzeit über 100 Forschungsprojekte parallel. Beteiligt sind rund 450 Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftliche Mitarbeitende und Promovierende. Die Themen reichen von Agrarwissenschaften über Ingenieurwesen bis hin zu Gesundheit und Sozialwesen.
Die Hochschule versteht sich als praxisnahe Forschungseinrichtung. Sie kooperiert eng mit Unternehmen, Kommunen und gesellschaftlichen Organisationen aus der Region. Dieser Ansatz macht sie zu einem gefragten Partner für angewandte Wissenschaft.
Größte Fachhochschule Niedersachsens
Die Hochschule Osnabrück ist nicht nur forschungsstark, sondern auch die größte ihrer Art im Bundesland. Studierende lernen auf zwei Campusgeländen. In Osnabrück befinden sich unter anderem Flächen auf ehemaligem Kasernenareal. In Lingen nutzt die Hochschule ein umgebautes Eisenbahnausbesserungswerk.
Die Hochschule besteht in ihrer heutigen Form seit 2003. Davor firmierte sie als Fachhochschule Osnabrück. Seither hat sie ihren Forschungsbereich systematisch ausgebaut.
Gute Noten auch von Studierenden
Auch bei Studierenden kommt die Hochschule gut an. Im CHE Ranking vergaben Studierende in mehreren Fächern Bestnoten. Besonders in den Bereichen Betriebswirtschaft schnitt die Hochschule stark ab. Das unterstreicht den Anspruch, Lehre und Forschung eng zu verzahnen.
Drittmittel als Gradmesser für Qualität
Drittmittel gelten im Hochschulbereich als wichtiger Indikator. Sie zeigen, wie attraktiv eine Einrichtung für externe Geldgeber ist. Dazu zählen öffentliche Förderprogramme, Stiftungen und Industriekooperationen. Wer hier vorne liegt, hat meist auch Zugang zu besserer Ausstattung und qualifiziertem Personal.
Mit 20 Millionen Euro pro Jahr setzt die Hochschule Osnabrück einen deutlichen Maßstab. Dieser Wert liegt weit über dem Durchschnitt vergleichbarer Einrichtungen in Deutschland.
Fazit: Osnabrück als Forschungsstandort etabliert
Die Hochschule Osnabrück hat ihre Position als führende Fachhochschule in Niedersachsen gefestigt. Starke Drittmitteleinwerbung, zwei aktive Standorte und über 100 laufende Projekte sprechen eine klare Sprache. Für die Region Osnabrück und das Emsland ist das ein wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Standortvorteil.



