134 geförderte Wohnungen: Land baut in Dodesheide
Hinweis: Das Beitragsbild wurde mit künstlicher Intelligenz erzeugt.
Die landeseigene Wohnraum Niedersachsen GmbH baut im Osnabrücker Stadtteil Dodesheide 134 geförderte Mietwohnungen. Das Vorhaben gilt als eines der größten Sozialbauvorhaben der Stadt in jüngerer Zeit. Gebaut wird auf dem Areal eines bisherigen Studentenwohnheims.
134 Wohnungen für Menschen mit niedrigem Einkommen
Alle 134 Wohnungen sollen öffentlich gefördert werden. Das bedeutet: Nur Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein dürfen dort einziehen. Diesen Schein erhalten Menschen, deren Einkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet.
Die Stadt Osnabrück setzt bei geförderten Neubauten eine Startmiete von maximal 7,20 Euro pro Quadratmeter durch. Das ist deutlich unter dem allgemeinen Marktniveau in der Stadt. Zum Vergleich: Freie Mietwohnungen kosten in Osnabrück oft erheblich mehr.
Der Mieterverein Osnabrück berichtet von stark steigendem Beratungsbedarf. Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum übersteigt das Angebot seit Jahren deutlich. Sozialwohnungen sind in der Stadt knapp.
Standort auf früherem Studentenwohnheim-Gelände
Das Baugrundstück liegt in der Dodesheide. Dort stand bisher ein Studentenwohnheim. Dieses Areal nutzt die Wohnraum Niedersachsen GmbH nun für das neue Projekt.
Der Stadtteil Dodesheide liegt im Nordwesten Osnabrücks. Er ist geprägt von Wohnbebauung aus verschiedenen Jahrzehnten. Günstige Mieten sind dort historisch keine Seltenheit. Der Mieterverein kennt Fälle, in denen private Vermieter in der Dodesheide noch für unter vier Euro pro Quadratmeter vermieten.
Wohnraum Niedersachsen als Instrument des Landes
Die Wohnraum Niedersachsen GmbH gehört dem Land Niedersachsen. Sie wurde gegründet, um bezahlbaren Mietwohnungsbau direkt umzusetzen. Das Dodesheide-Projekt ist ein Beispiel für diese Strategie.
Das Land fördert den sozialen Wohnungsbau auf mehreren Wegen. Neben eigenen Bauvorhaben über die GmbH stellt es auch Fördermittel für private und genossenschaftliche Bauträger bereit. Die Stadt Osnabrück berät Interessierte über ihre Wohnraumförderstelle.
Osnabrücks Wohnungsmarkt unter Druck
Der Wohnungsmarkt in Osnabrück steht seit Jahren unter Druck. Die Zahl der Sozialwohnungen ist begrenzt. Die Wohnungsbaugenossenschaft Osnabrück hatte angekündigt, ab 2020 zunächst keine Sozialwohnungen mehr neu zu vermieten. Sie will dennoch bezahlbaren Wohnraum anbieten, allerdings ohne formale Sozialbindung.
Andere Genossenschaften und gemeinnützige Anbieter vermieten weiterhin Sozialwohnungen. Dennoch bleibt der Bedarf groß. Wer einen Wohnberechtigungsschein hat, wartet oft lange auf eine passende Wohnung.
Die Stadt Osnabrück verpflichtet Baulandentwickler, einen Teil der Wohnungen mit Sozialbindung zu errichten. Startmieten von maximal 7,20 Euro pro Quadratmeter sind dabei Pflicht. Das Projekt in der Dodesheide geht darüber hinaus: Alle 134 Einheiten sollen gefördert sein.
Fazit: Großes Projekt, langer Weg
Das Vorhaben der Wohnraum Niedersachsen GmbH in der Dodesheide ist ein konkretes Signal. 134 neue Sozialwohnungen sind für Osnabrück eine spürbare Zahl. Bis die Wohnungen bezogen werden können, muss aber noch gebaut werden. Den tatsächlichen Beitrag zur Entspannung des Wohnungsmarktes wird erst die Fertigstellung zeigen.



