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24.02.2009
„Do it yourself – Kunstinterpretation ausprobieren“
Zu den Schätzen der Osnabrücker Museen gehört die „Sammlung Gustav Stüve“. 1912 wurde die kunsthistorisch bedeutende Gemäldesammlung des Regierungspräsidenten Gustav Stüve (1833-1911) erstmals ausgestellt. Den Schwerpunkt bildet die niederländische und flämische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts. Um der Öffentlichkeit diese und andere kunsthistorische Kostbarkeiten des Museums in ihrer Vielschichtigkeit näher zu bringen, veranstaltet das Kulturgeschichtliche Museum in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein die „Werkgespräche in der Sammlung Gustav Stüve“. Bis April wird bei den Werkgesprächen an jedem ersten Mittwoch im Monat ein besonderes Thema oder Kunstwerk vorgestellt. Die Teilnahme am Werkgespräch kostet zwei Euro. Veranstaltungsort ist die „Sammlung Gustav Stüve“ im Obergeschoss des Kulturgeschichtlichen Museums. Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.osnabrueck.de/werkgespraeche. Am 4. März um 16.30 Uhr findet das Werkgespräch „Do it yourself – Kunstinterpretation ausprobieren“ statt, das von Dr. Eva Berger und Dr. Thorsten Heese moderiert wird. Nur allzu gerne lassen sich Laien in der spezialisierten Welt vom Urteil der Fachleute beeindrucken. Das trifft auch auf kunstwissenschaftliche Interpretationen zu. Dabei gerät leicht aus dem Blick, dass bei der Betrachtung von Kunst – ganz unabhängig vom fundierten, lehrreichen und spannenden Wissen der Fachwelt – auch eigene Gefühle, Ideen und Assoziationen entwickelt werden. Diese einmal zuzulassen und auszuprobieren, ist Ziel des Werkgesprächs. Zur Vorbereitung hatten Interessierte am 19. Februar die Gelegenheit, sich die Gemälde der „Sammlung Gustav Stüve“ anzusehen und sich ein Bild oder Thema auszusuchen. |
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Letzte Änderung: 26.02.2009 |