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26.01.2009
„Verdun“
Vom 5. Februar (Eröffnung: 19.30 Uhr durch Bürgermeister Burkhard Jasper) bis 5. April präsentiert das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum die Ausstellung „Verdun“ mit Kohlezeichnungen von Robert Schneider. Prof. Dr. Bernd Küster vom Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg führt bei der Vernissage in die Werke Schneiders ein. Seit 1991 arbeitet der Hamburger Künstler Robert Schneider (*1944) an seiner „Jahrhundert-Reflexion“, in deren Kontext der Zyklus „Verdun“ mit großformatigen Kohlezeichnungen (150 x 102,5 cm) entstand. Eine „Spurensuche zurück zum Beginn des Jahrhunderts“ nennt Schneider den Zyklus, in dem die Erinnerung an die Schrecken des Krieges, an Verdun als zentralen Ort einer den Ersten Weltkrieg prägenden Materialschlacht in düsteren, einprägsamen Bildern wach gehalten wird. Drei der insgesamt 40 Kohlezeichnungen waren im Rahmen der Ausstellung „Der Weltkrieg 1914-1918. Ereignis und Erinnerung“ im Deutschen Historischen Museum in Berlin ausgestellt, 16 der Zeichnungen im vergangenen Jahr in der Ausstellung „Der Erste Weltkrieg und die Kunst“ im Oldenburger Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. In Osnabrück, wo 2008 im Felix-Nussbaum-Haus Robert Schneiders Auschwitz-Zyklus zu sehen war, wird erstmals der komplette Zyklus „Verdun“ präsentiert.
Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
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Letzte Änderung: 26.01.2009 |