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24.03.2009
"Renaissance - technisch"
Zu den Schätzen der Osnabrücker Museen gehört die "Sammlung Gustav Stüve". 1912 wurde die kunsthistorisch bedeutende Gemäldesammlung des Regierungspräsidenten Gustav Stüve (1833-1911) erstmals ausgestellt. Den Schwerpunkt bildet die niederländische und flämische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts. Um der Öffentlichkeit diese und andere kunsthistorische Kostbarkeiten des Museums in ihrer Vielschichtigkeit näher zu bringen, veranstaltet das Kulturgeschichtliche Museum in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein die "Werkgespräche in der Sammlung Gustav Stüve". Bis April wird bei den Werkgesprächen an jedem ersten Mittwoch im Monat ein besonderes Thema oder Kunstwerk vorgestellt. Die Teilnahme am Werkgespräch kostet zwei Euro. Veranstaltungsort ist die "Sammlung Gustav Stüve" im Obergeschoss des Kulturgeschichtlichen Museums. Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.osnabrueck.de/werkgespraeche. "Renaissance - technisch" heißt das Werkgespräch am 1. April um 16.30 Uhr mit Doro Gathmann. Jeder, der schon einmal eine Wohnung renoviert hat, weiß, was passieren kann, wenn man vorsichtig an der alten Tapete kratzt. Darunter findet sich eine ältere, darunter eine noch ältere und manchmal gibt es interessante Überraschungen. Bei dem Gemälde "Jenny von Voigts" (1749-1814) ergab eine solche "Häutung", dass sich "unter" dem unansehnlichen Porträt der dargestellten Möser-Tochter eine qualitätvolle Arbeit verbirgt - die "Wiedergeburt" eines Porträts. |
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Letzte Änderung: 26.03.2009 |