Kunst & Kultur / Kulturnachrichten

08.01.2009

„Menschenbild der Renaissance“

Podiumsgespräch im Kulturgeschichtlichen Museum

Zu den Schätzen der Osnabrücker Museen gehört die „Sammlung Gustav Stüve“. 1912 wurde die kunsthistorisch bedeutende Gemäldesammlung des Regierungspräsidenten Gustav Stüve (1833-1911) erstmals ausgestellt. Den Schwerpunkt bildet die niederländische und flämische Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts. Um der Öffentlichkeit diese und andere kunsthistorische Kostbarkeiten des Museums in ihrer Vielschichtigkeit näher zu bringen, veranstaltet das Kulturgeschichtliche Museum in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein die „Werkgespräche in der Sammlung Gustav Stüve“.

Bis April wird bei den Werkgesprächen an jedem ersten Mittwoch im Monat ein besonderes Thema oder Kunstwerk vorgestellt. Die Teilnahme am Werkgespräch kostet zwei Euro. Veranstaltungsort ist die „Sammlung Gustav Stüve“ im Obergeschoss des Kulturgeschichtlichen Museums. Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.osnabrueck.de/werkgespraeche.

Am 14. Januar, 16.30 Uhr, findet das Werkgespräch „Menschenbild der Renaissance“ als Podiumsgespräch mit Stephanie von Bar, Eva Berger, Hans-Günther Bigalke und Hilde Schreiner statt. Die Kunst der Renaissance fasziniert bis heute und gibt immer wieder neue Fragen auf. In dem Podiumsgespräch wird unter besonderem Bezug auf die Arbeiten Albrecht Dürers das Menschenbild der Renaissance diskutiert. Die Podiumsgäste stehen dabei für unterschiedliche Perspektiven und Standpunkte – von der Kunsthistorikerin bis zum Mathematikprofessor.



Osnabrück-Net Letzte Änderung: 13.01.2009