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10.03.2009
Diavortrag über den amerikanischen Maler R.B. Kitaj
Mit dem amerikanischen Maler R.B. Kitaj beschäftigt sich am Donnerstag, 12. März, um 19.30 Uhr in der Volkshochschule Osnabrück ein Dia-Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Krempel, dem Direktor des Sprengel Museums in Hannover. Die Veranstaltung ist Teil des umfangreichen Rahmenprogramms zur Jubiläumsausstellung „Die verborgene Spur – Jüdische Wege durch die Moderne“, die zum zehnjährigen Jubiläum des Felix-Nussbaum-Hauses gezeigt wird. R.B. Kitaj ist ein amerikanischer Maler jüdischer Herkunft. Er studierte in Wien und London. Wie auch sein Studienkollege David Hockney wurde er dem Umfeld der Pop-Art zugerechnet. Mit Freunden wie Frank Auerbach, Francis Bacon und Lucian Freud gehörte er zur losen Gruppierung der London School of Painting. Ein lebhaftes Interesse an deutscher und jüdischer Geschichte führte ihn zu großen Bildfindungen, zu Walter Benjamins Leben und Werk und einer Reihe großer Bildallegorien zum Holocaust. Er reflektierte sein eigenes Leben in Bezug auf die Vertreibung des jüdischen Volkes und befasste sich vor allem mit der Problematik der „jüdischen Diaspora“.
Im Rahmen der Reihe „Jüdische Lebenswelten im Film“ in Kooperation mit dem Cinema Arthouse wird am Sonntag, 15. März, die Produktion „Gerdas Schweigen“ gezeigt. Der sensible Dokumentarfilm von Britta Wauer portraitiert eine Frau, die sich mit trotzigem Lebensmut ein Leben nach Auschwitz aufgebaut hat und nach über 60 Jahren ihr Schweigen bricht. Der Film basiert auf dem Buch von Knut Elstermann. Die Vorführung im Cinema Arthouse ist als Sonntags-Matinee konzipiert und beginnt um 11.30 Uhr. |
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Letzte Änderung: 12.03.2009 |