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10.12.2008
"Heimat - zwischen Afrika und Osnabrück"
Bis April bietet das Kulturgeschichtliche Museum in Zusammenarbeit mit dem Museums- und Kunstverein Osnabrück e.V. wieder die Veranstaltungsreihe "Stadtgespräche" an. An jedem dritten Mittwoch im Monat werden unterschiedliche Themen zur Geschichte der Stadt und der Region Osnabrück vorgestellt. Die Teilnahme kostet zwei Euro. Am 17. Dezember, 16.30 Uhr, spricht Joyce Nakawombe in der Villa Schlikker über "Heimat - zwischen Afrika und Osnabrück". Seit der Unabhängigkeit von 1962 erlebte Uganda eine wechselvolle Geschichte. Nach der Ausrufung der Republik kam es 1966 in Uganda zum Staatsstreich unter Obote. 1971 putschte das Militär. Es folgte Diktator Idi Amin, der seine Macht durch Terror und Massenmord sicherte. Zwar wurde er 1979 gestürzt, doch das Land sollte auch danach nicht zur Ruhe kommen. Es kam zu anhaltende Unruhen, Zehntausende mussten fliehen. Unter diesen Verhältnissen wuchs Joyce Nakawombe auf. 1987 verließ die Ugandarin ihre alte Heimat. Sie lebt heute bei Osnabrück und schildert die Ereignisse im Rückblick aus ihrer persönlichen Sicht. |
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Letzte Änderung: 11.12.2008 |