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05.03.2009
Auf den Spuren von Van Gogh
Noch bis zum 22. März ist in der Osnabrücker Kunsthalle Dominikanerkirche die Ausstellung „Magie der Farbe – Pastose Malerei, Farbkörper, Farbräume“ mit aktuellen internationalen Positionen zum Thema pastose Malerei zu sehen. Die Ausstellung zeigt in erster Linie junge europäi-sche Positionen. Die Ausstellung zeigt die jüngste Entwicklung allerdings auch vor dem Hintergrund der Entwicklung ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. So wandelt sie unter anderem mit Werken von Adolphe Monticelli (1824 – 1886) auf den Spuren von van Gogh. Van Gogh bewunderte den französischen Maler wegen seiner Koloristik. Die farbigen Blumenstücke des Marseiller Malers regten van Gogh an, sich ebenfalls solchen Sujets zuzuwenden. Mit der Verlagerung seines Wohnortes in den Süden Frankreichs (1888) verband van Gogh den Wunsch, „die von Monticelli hier angefangene Arbeit fortzusetzen …als wäre ich sein Sohn oder sein Bruder“. Van Gogh ahnte in Monticelli einen Schicksalsgenossen, Verkannten und Leidenden, wie er es selbst war. Für den Kunstinteressierten ist Osnabrück im Augenblick ein „Mekka der pastosen Malerei“, zumal auch in der Ausstellung „Die verborgene Spur – Jüdische Wege durch die Moderne“ (Felix-Nussbaum-Haus, bis 19. April) Künstler wie Frank Auerbach, Max Liebermann und Leon Kossoff mit pastosen Arbeiten vertreten sind. Die Ausstellung „Magie der Farbe – Pastose Malerei, Farbkörper, Farbräume“ in der Kunsthalle Dominikanerkirche wurde im Januar von der „Kunstzeitung“ zu den 34 sehenswertesten Ausstellungen des Jahres 2009 im deutschsprachigen Raum gewählt. |
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Letzte Änderung: 05.03.2009 |