Kunst & Kultur
Erich Maria Remarque -Friedenszentrum
Erich-Maria-Remarque-Archiv und -Ausstellung
Das Erich-Maria-Remarque-Zentrum in Osnabrück umfasst das
Erich-Maria-Remarque-Archiv und die Erich-Maria-Remarque-Ausstellung.
Zusätzlich finden Sie Informationen zur
Erich-Maria-Remarque-Gesellschaft e.V.
(siehe Anlage)
- Adressen und Öffnungszeiten:
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Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrum
Markt 6
Postfach 44 69
49069 Osnabrück
Tel.: 05 41 / 323-2109 oder -3292
remarque-zentrum@rz.uni-osnabrueck.de
Erich-Maria-Remarque-Archiv
Forschungsstelle Krieg und Literatur
Tel.: 05 41 / 9 69 - 24 30, - 24 40
Fax: 05 41 / 9 69 - 24 31
Öffnungszeiten: Di,Do 9-12, 13.30-16.30 Uhr
Erich-Maria-Remarque-Ausstellung
Tel.: 05 41 / 323-2109 oder -3292
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-13, 15-17, Sa/So 11-17 Uhr
- Internet:
http://www.remarque.uos.de/
Remarque Gesellschaft
Die Remarque Gesellschaft ist ein gemeinnütziger Verein, der
es sich zur Aufgabe macht, das Erbe Remarques zu pflegen und sein
Gedankengut in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Dies
geschieht durch Lesungen, Vorträge und wissenschaftliche
Veranstaltungen sowie die Pflege internationaler Beziehungen. In
Twer/Kalinin wurde inzwischen eine Sektion der Remarque
Gesellschaft gegründet.
Das von der Stadt und der Universität getragene Remarque-
Archiv/Krieg und Literatur dient der wissenschaftlichen
Aufarbeitung des Lebens und Werks des Autors. Es sammelt alle
Materialien zu Erich Maria Remarque und macht sie für die
Öffentlichkeit verfügbar. Das Archiv erarbeitet eine
dauerhafte und umfangreiche Präsentation Remarques im
Innenstadtbereich in enger Zusammenarbeit mit der Stadt und dem
Landkreis.
Erich Maria Remarque
Erich Maria Remarque, gebürtiger Osnabrücker, wurde
durch den in über 50 Sprachen übersetzten
Antikriegsroman ,,Im Westen nichts Neues`` weltberühmt. Seiner
Vaterstadt Osnabrück blieb er zeitlebens verbunden, wie
zahlreiche autobiographische Bezüge in fast allen seinen
Werken dokumentieren. In der literarischen Verarbeitung der
Themen Krieg, Verfolgung und Exil steht Remarques klares
Bekenntnis zu Pazifismus, Humanismus und Individualismus als
Leitmotiv im Vordergrund. Daher gilt der Autor, dem 1964 die
Möser-Medaille und 1967 das Bundesverdienstkreuz verliehen
wurden, als glaubwürdiger Repräsentant des ,,anderen
Deutschland`` und Symbol für die Aussöhnung zwischen den
Völkern.
Der Name Remarque ist eng verknüpft mit seiner Heimatstadt,
die als ,,Stadt des Westfälischen Friedens`` in die Geschichte
eingegangen ist.
Alle zwei Jahre verleiht die Stadt Osnabrück ihren mit 30.000 Mark höchstdotierten Preis, den Erich Maria Remarque-Friedenspreis.
Damit leistet die Stadt einen Beitrag zur Friedenssicherung im Sinne
Remarques.
Kurzbiographie
| 22.06.1898
| geboren in Osnabrück als Erich Paul Remark
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| ab 1921
| Annahme des Namens Erich Maria Remarque
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| 1922
| Remarque geht nach Hannover, 1924 nach Berlin
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| 1931
| Erwerb eines Hauses in Porto Ronco/Tessin
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| 1938
| Ausbürgerung, 1939-48 Exil in den USA
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| 16.12.1943
| Hinrichtung von Remarques Schwester, Elfriede Scholz, durch den Volksgerichtshof
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| 1947
| US-Staatsbürger
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| seit 1948
| in Porto Ronco und in New York
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| 25.09.1970
| Tod in Locarno. Grabstätte auf dem Bergfriedhof in Ronco.
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Remarques Romane
- Die Traumbude. Ein Künstlerroman (1920)
- Station am Horizont (Fortsetzungsroman, 1927/28)
- Im Westen nichts Neues (1928/29)
- Der Weg zurück (1930/31)
- Drei Kameraden (1937/38)
- Liebe deinen Nächsten (1940/41)
- Arc de Triomphe (1945/46)
- Der Funke Leben (1952)
- Zeit zu leben und Zeit zu sterben (1945)
- Der schwarze Obelisk (1956)
- Der Himmel kennt keine Günstlinge (1961)
- Die Nacht von Lissabon (1962)
- Schatten im Paradies (1971)
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Letzte Änderung:
20.09.2004
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