Diözesanmuseum schließt für zwei Jahre seine Pforten
Sammlung soll zum Katholikentag 2008 mit einem neuen Konzept präsentiert werden
Osnabrück. Das Diözesanmuseum Osnabrück wird vom 1. Mai an für knapp zwei Jahre geschlossen, um die Neukonzeption der dortigen Ausstellung vorzubereiten. Bis zum Deutschen Katholikentag im Jahr 2008 möchte das Bistum Osnabrück das Museum mit veränderten inhaltlichen Schwerpunkten wiedereröffnen und so dem in den vergangenen Jahren stetig gewachsenen Interesse an der Sammlung durch eine zeitgemäße Präsentation Rechnung tragen. Immerhin konnte das Museum eine Steigerung der Besucherzahlen vom 4157 im Jahr 1996 auf 13.500 im Jahr 2004 verzeichnen. Da die Gesamtfinanzierung des Vorhabens derzeit noch nicht gesichert ist, bemüht sich das Domkapitel als Hausherr des Museums derzeit um Fördermittel.
Für den Hansetag im Juni wird die Domschatzkammer vom 15. bis 18. Juni noch einmal geöffnet sein.
Die dort ausgestellten zumeist mittelalterlichen Werke wie das Kapitelskreuz aus dem frühen 11. Jahrhundert genießen national und international großes Ansehen. Leihanfragen erfolgten in den vergangenen Jahren aus Frankreich, Österreich, den Niederlanden und Polen.
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Letzte Änderung: 22.05.2006 |